
Die Felsstürze der letzten Jahre und zeitweisen Sperrungen einiger prominenter Bergregionen für Alpinisten haben Schlagzeilen gemacht. Der Permafrost taut infolge der Klimaerwärmung immer mehr auf und lässt hohe Gipfel wie das Matterhorn in kürzester Zeit erodieren. Um die ablaufenden Prozesse besser zu verstehen, forscht ein Team der ETH Zürich, EPF Lausanne, sowie den Universitäten Basel und Zürich am Matterhorn und Jungfraugrat mit Hilfe von dort installierten Sensorenfeldern.
Das Projekt 'Permasense' läuft seit 2006. Zuvor hatte der große Felssturz am Hörnligrat vielen die Augen geöffnet: In den Alpen läuft Erosion in Zeitraffer ab und der Grund dafür muss eine Veränderung im Verbund Fels/Eis sein. Der Frost, der in diesen Höhen den Fels sozusagen zementiert, ist nicht mehr ewig - also permanent - er taut. Grund dafür ist die menschengemachte Erderwärmung. Also begann das interdisziplinäre Team unter dem technischen Leiter Dr. Jan Beutel (Bergführer und Informatiker) von der ETH Zürich, zahlreiche Sensoren an Matterhorn und Jungfraujoch zu installieren, die verlässliche Daten aus der Tiefe des Felses liefern sollen.
















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