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Red Bull Media House – Kletterfilm mit David Lama (AUT) “CERRO TORRE – Nicht den Hauch einer Chance” ab 13. März 2014 im Kino


 
14.01.14
 

25 Jahre nach Werner Herzogs Spielfilm: „SCHREI AUS STEIN“ mit Stefan Glowacz und Donald Sutherland steht der Cerro Torre (Patagonien) wieder im Mittelpunkt einer atemberaubenden Dokumentation. Packender und dramatischer als jedes fiktionale Drehbuch es je sein könnte. Der Dokufilm begleitet den Sportkletterer David Lama bei seinem mehrjährigen Abenteuer und zeichnet seine sportliche sowie persönliche Entwicklung auf sensible und eindrucksvolle Weise nach. Am 13. März 2014 startet die Dokumentation „CERRO TORRE – Nicht den Hauch einer Chance“ bundesweit in den Kinos, wir haben uns den beeindruckenden Kletterfilm bereits vorab einmal angesehen.

Der Inhalt und die Filmkritik:

Es war das Jahr 1959, als dem Italiener Cesare Maestri gemeinsam mit Toni Egger die Erstbesteigung des berüchtigten Cerro Torre in Patagonien gelang. Doch schnell kamen am Gipfelerfolg der beiden Bergsportler erste Zweifel auf, war doch Maestris Seilpartner beim Abstieg in den Tod gestürzt und mit ihm die Kamera samt der “Beweisbilder”. Auf die sich anschließende Kritik reagierte der Italiener im Jahr 1970 mit einem der extremsten Schritte in der alpinen Geschichte: Bei seinem Weg über die Südflanke nach oben setzte er mithilfe eines Kompressors ganze 360 Borhhaken in den Fels. Seitdem trägt er den berühmten Namen der “Kompressorroute” als Ausdruck einer beispiellosen Materialschlacht. Fast 40 Jahre später erscheint der neue Stern am Kletterhimmel – das Wunderkind und mehrfache Europa- sowie Jugendweltmeister David Lama. Doch während der damals 19-jährige die Kletterhallen dominiert wie kein anderer, kann er Erfahrungen am Berg bis dato allerdings kaum nachweisen. Dennoch verkündete er bereits 2009, dass er als erster Mensch die sagenumwobene “Nadel aus Granit” frei klettern wolle – einen der schönsten und schwierigsten Berge der Welt.

Das Echo war dementsprechend groß, denn noch nie zuvor war es einem Kletterer gelungen, den freistehenden Koloss im freien Stil zu bewältigen. Gemeinsam mit seinem Seilpartner Peter Ortner benötigt der Österreicher ganze drei Anläufe, um seine ärgsten Kritiker am Ende verstummen zu lassen. Regisseur Thomas Dirnhofer hat das Ausnahmetalent über drei Jahre begleitet und war hautnah bei der ehrgeizigen “Leidenstour” des Österreichers dabei. In den mehr als 100 Minuten des Dokufilms schafft er es, sowohl Spannung als auch Dokumentation so miteinander zu verbinden, dass über die gesamte Spiellänge keine Langeweile beim Zuschauer aufkommt – auch wenn das “Happy End” von Anfang an mitklettert. Das Schimpfwort “Scheiße” fällt daher nicht ohne Grund des öfteren, schließlich steckte in dem ambitionierten Filmprojekt jede Menge Ehrgeiz. Ein sehenswerter Dokufilm mit beeindruckenden Bildern und ein absolutes Muss für jeden Kletterfan.

Die Details zum Film:

Originaltitel: “Cerro Torre – A snowballs chance in hell”
Protagonisten: David Lama, Peter Ortner, Toni Ponholzer u.v.a.
Regie: Thomas Dirnhofer
Genre: Dokufilm, 103 Min.
Jahr: Österreich 2013
Website: www.cerrotorre-movie.com
Offizieller Trailer: www.cerrotorre-movie.com/trailer

Das Buch zum Film:

Über das Vorhaben, den nadelförmigen Berg zu erklimmen, berichtet der 23-jährige Tiroler auch in seinem Buch: “Free – der Cerro Torre, das Unmögliche und ich”. Darin erzählt er auf 224 Seiten brutal ehrlich, was er in den drei Wintern am legendären Berg Patagoniens erlebt hat. Und wie seine hochfliegenden Träume von der Realität einer international geführten Debatte um „Show“ und Regeln des modernen Alpinismus eingeholt wurden. Hier gibt’s eine kleine Leseprobe des Buchs:

David Lama Cerro Torre Leseprobe

Die Details zum Buch:

Titel: “Free – der Cerro Torre, das Unmögliche und ich”
Verlag: Knaus Verlag (Verlagsgruppe Random House)
Inhalt: Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 224 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
1 Bildteil (32 S.)
ISBN: 978-3-8135-0390-6
Preis: 19,99 Euro

Quelle: Red Bull Media House

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