AKU – Nachhaltigkeit im Bergsport Alpiner Lebensraum vs. Alpinsport – AKU engagiert sich im Alpenschutz


 
07.11.13
 

Bergsport vs. Alpinkultur und Lebensraum Alpen – ein Gegensatz der sich nicht prinzipiell ausschließt. Im Gegenteil: Der Alpinsport trägt laut vieler Hersteller im Outdoorsegment enorm zum Erhalt des Lebensraums in den Alpen bei – kulturell wie wirtschaftlich. So präsentieren sich die Outdoormarken immer häufiger als ausgesprochen nachhaltig agierende Unternehmen und kommunizieren inzwischen weitaus transparenter über die eigenen Produktionsprozesseals als es in der Vergangenheit noch der Fall war. Doch noch immer halten sich einige davon lieber bedeckt. Zu sensibel reagierte die Öffentlichkeit auf die mit der immer weiter steigenden Nachfrage verbundenen „dunklen Seite der Outdoorbranche“. Noch immer stecken in den Köpfen der Verbraucher bzw. Käufer die in der Vergangenheit so heiß diskutierten Themen wie lebendgerupfte Daunen aus Tiermasthaltung, die vermeindlich gesundheitsschädsschädlichen Auswirkungen durch wasser- und schmutzabweisende Chemikalien (PFC/PFOA) zur Imprägnierung von Outdoorbekleidung oder die teils unmenschlichen Arbeitsbedingungen in den Produktionsstätten.

Nachhaltigkeit im Outdoorbereich – Trittbrettfahrer oder Überzeugungstäter?

Patagonia hat es als eine der ersten Outdoormarken vorgemacht und immer mehr Hersteller springen auf den Nachhaltigkeitszug auf. Längst hat sich aus dem Trend eine aktiv gelebte Marketingstrategie entwickelt, die weniger zum Polieren des Images als vielmehr als Wettbewerbsvorteil angesehen wird. Ob dabei Kalkül im Spiel ist oder sich doch ein Umdenken dahinter verbirgt, sei dahingestellt. Auch der Schuhspezialist AKU hat nun das Thema für sich entdeckt und betitelt sich als „einer der größten Förderer des Lebens- und Kulturraums Alpen und setzt sich stark für dessen Erhalt ein“. So versucht die italienische Schuhmarke die eigenen Werte: „Made for people, who live and work in the mountains“ in Einklang mit eben genau den Bereichen zu bringen, wo die eigenen Produkte letztendlich zum Einsatz kommen – den Bergen. Demnach gilt für AKU der Kulturraum Alpen als „besonders schützenswert“, liegen doch gerade hier die eigenen Wurzeln und die Zukunft des Unternehmens. Wo und in welcher Weise der Schuhspezialist sich engagiert, zeigt das eigens herausgegebene Magazin: „Good for Alps“, in dem die verschiedenen Alpenschutzprojekte mit den Naturfreunden Deutschland, der EOCA und der italienischen Projektgruppe Dislivelli vorgestellt werden. Bleibt zu hoffen, dass das damit verbundene Engagement nicht nur aus rein marketingtechnischen Zielen aufgebracht wird, sondern aus der Überzeugung heraus, dass der schönste Spielplatz aller Bergsportler nicht unendlich belastbar ist.

Hier kann das AKU-Magazin heruntergalden werden: GoodforAlps.pdf

Quelle: AKU

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