Erfahrungsbericht – Gore Bikewear®, Polar® & ROSE Vaujany fueled by ultraSPORTS Im Windschatten des Press Camps – mit dem Rennrad auf Mallorca


 
02.03.16
 

Eigentlich haben wir ja nicht so viel am Hut mit dem Thema Roadbike, schließlich bewegen wir uns eher auf breiteren Rädern, zu Fuß oder oder mit den Brettern durch die Berge. Eigentlich! Denn wenn die Profis vom MTB-Team ROSE Vaujany fueled by ultraSPORTS zur Rennradrunde auf Mallorca bitten, kann man einfach nicht Nein sagen. Erst recht nicht, wenn Gore BikeWear® mit einem neuen Sitzpolster für Bibtights lockt und Polar® mit dem V650 den neuesten Radcomputer auf den Lenker schnallt. Ganze drei Tage lang fuhr somit ein Team aus Journalisten, Bloggern und Influencern unter der spanischen Sonne – naja, sagen wir mal unter heiterem Himmel – dem Windschatten der Profis hinterher. Das Ergebnis: Eine Pressereise der besonderen Art – Muskelkater und ein paar anstrengende Höhenmeter inklusive.

Höhen- und Kilometer ballern statt saufen am Ballermann

Die Idee für das Pressecamp kam vom Leitwolf des ROSE Vaujany Teams höchstpersönlich, der sich gemeinsam mit seinen Teamfahrern über die Wintermonate auf Mallorca fit hält und dort die nötige Kondition für die anstehenden MTB-Rennen der Saison tankt. So mussten sich die Sponsoren wie Gore BikeWear®, Polar® und Ultra SPORTS nur noch in den Windschatten von Steffen Thum einreihen, um die Gunst der Stunde zu nutzen und das ein oder andere Highlightprodukt vorzustellen. Dem Ruf nach Mallorca gefolgt waren insgesamt sieben Kollegen der schreibenden Zunft, mit darunter das RennRad-Magazin, Radsport-aktiv, Velototal sowie die Blogger von Shutuplegs.de, Speed-ville.de und Sugarandpain.de – eine durchaus bunte Mischung aus ambitionierten Hobbyradlern und ehemaligen Rennradprofis.

Aber auch die vertretenen Marken ließen sich nicht lumpen und ließen ihre besten Kerle aus dem Stall. Ins Rennen geschickt wurden der PR-Verantwortliche von Gore BikeWear®, der Marketingboss für di DACH-Region nebst Produktmanager von Polar® sowie der Ernährungsspezialist Dr. Feil von Ultra Sports, die genauso wie alle anderen Teilnehmer ihre Kilometer schrubbten und sich die unzähligen Serpentinen hinaufkämpften. Authentischer kann eine Pressereise also gar nicht sein. Flankiert wurde die Kolonne nur noch durch das internationale Team um Kapitän Steffen Thum. Wobei man fairnesshalber dazu sagen muss, dass die Teamfahrer Simon Gegenheimer, Remi Laffont, Nathalie Schneitter und Viviane Favery wohl eher auf Sparflamme unterwegs waren, um sich für die noch anstehenden Trainingsstrapazen zu schonen und dem Teilnehmerfeld nicht gänzlich die Laune zu verderben.

Gutes Essen, eine noch bessere Finca und ein Himmelbett

Untergebracht waren wir in der „Es Llobets Finca“ etwas abseits vom Schuss, gut 30 Kilometer entfernt von Palma de Mallorca. Ein wahres Kleinod mit gemütlichem Garten, blauem Swimming Pool und einer Vielzahl an modern eingerichteten Zimmern. Hier sorgen die deutschen Auswanderer Ralf und Arne nicht nur für das leibliche Wohl ihrer Gäste, sondern auch für das ein oder andere Geschmackserlebnis. In unserem Fall immer unter den strengen Blicken der Argusaugen von Dr. Wolfgang Feil, der mit seinem „F-AS-T“ Trainingskonzept und der eigenen Nahrungsergänzungsmarke Ultra Sports schon so manchen Profiathleten zu Ruhm und Ehre verholfen hat. Schon interessant, dass dunkle Schokoloade, viel Butter und Dinkelbrot für die nötige Energie sorgen und die Regeneration ankurbeln. Warum in diesem Zusammenhang gerade getrocknete und roh geschluckte Chilli-Schoten als Leibspeise des „Ernährungspapstes“ gelten, ist uns allerdings bis heute ein Rätsel geblieben. Satt geworden sind wir aber allemal.

Das eigentliche „Highlight“ war jedoch der Umstand, dass alle Teilnehmer in einem Doppelzimmer untergebracht waren – inklusive Himmelbett. Wer da generell Berührungsängste mitbringt oder einen Schnarcher als Zimmergenossen abbekommt, kann einem nur leid tun. Der Gedanke dahinter ist aber alles andere als schräg und soll vielmehr dem Teambuilding dienen. So zeigt sich Steffen Thum überzeugt, dass ein anonymes Hotel eher weniger dazu beitragen kann, die veschiedenen Charaktere zusammenzuschweißen. Mit dem Ergebnis, dass die Phase des sich gegenseitigen Beschnupperns unter den einzelnen Teilnehmern bereits an der Türschwelle beendet war, bevor sie überhaupt beginnen konnte. Geschadet hat es mit Sicherheit nicht, auch wenn bei unterschiedlich ausfallendem Schlafrythmus der ein oder andere beim Aufstehen oder beim ins Bett gehen notgedrungen geweckt wurde. Geschlafen haben nach unserem Kenntnisstand dennoch alle recht gut.

Touchscreens fürs Rennrad und Bikeklamotten ganz in Rosa

Damit wir auf den Straßen von Mallorca auch als Einheit wahrgenommen werden konnten, wurden wir von Gore BikeWear® mit den neuesten Produkten aus der überarbeiteten 30th OXYGEN Kollektion für die Rennradsaison 2016 ausgestattet. Ganz in Rosa. Was bei den einzelnen Teilnehmern anfänglich eher mit ungläubigen Blicken abgestraft wurde, sei in Italien und Spanien der letzte Schrei. Kein Wunder, ist das Trikot des Gesamtführenden bei Radrennen doch jeweils in Rosa gehalten. Immerhin präsentierten sich die Arm- und Beinlinge sowie die winddichte Radjacke im dezenten Schwarz. Utensilien, die es bei einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 35 km/h auf gerade Strecke oder rasanten Serpentinenabfahrten bei gerade einmal 10°C auch dringend gebraucht hat.

Dokumentiert wurden die erbrachten Leistungen mitsamt der zurückgelegten Höhen- und Kilometer über das aktuelle Schlachtschiff unter den smarten Radcomputern. Der Polar® V650 ist ein touchsensibles Wunderwerk, das mithilfe von Bluetooth eine Verbindung zu Brustgurt und Radkurbel aufbaut – vorausgesetzt das eigene Bike ist mit den dazugehörigen Kéo-Power-Pedalen von Look ausgestattet. Dadurch lässt sich während und nach einer Tour bspw. ermitteln, mit welchem Bein man kraftvoller getreten hat, wie hoch der Spitzenpuls ausfiel und wohin einem die Räder getragen haben. Allerdings ist der recht üppig ausfallende Bike-PC für unseren Geschmack wohl eher etwas für Analysecracks und weniger für Mountainbiketouren als vielmehr für lange Strecken auf dem Rennrad geeignet. Als besonders praktisch bewerten wir jedoch die Rückführfunktion, falls man bei allzu langweiliger Streckenführung doch kurz einmal wegnicken sollte. Definitiv putzmunter waren wir hingegen während unserer Ausfahrt hinauf zur Mutter aller Rennradpässe, dem Sa Calobra / Coll dels Reis (728 m). Eine Schinderei, die es in beide Richtungen in sich hat – über 60 km/h in der Spitze treiben selbst den abgehärtetsten Biker den Rotz in die Grinsefalten. Für Profis sicher eine kleine Sache, für uns ein riesiges Erlebnis.

Mallorca Press Camp 2016 – unser Fazit:

Man kann sagen was man will, mit dem Mountainbike die Trails unsicher machen, verspricht am Ende doch deutlich mehr Spaß als das stupide Abradeln schnurgerader Asphaltstraßen. Allerdings hat das Rennradfahren seine ganz eigenen Reize, die wir gar nicht in Abrede stellen wollen. Angefixt sind wir zumindest und werden demnächst sicher auch mal wieder das Roadbike aus dem Schuppen holen. Damit ist der Gedanke von Initiator Steffen Thum vollends aufgegangen: Wir konnten in den Trainingsalltag der MTB-Profis hineinschnuppern, bei diversen Ausfahrten auf Tuchfühlung gehen und haben dank der „intimen Atmosphäre“ am Ende sogar neue Bekanntschaften geschlossen, mit denen wir rund um München noch den ein oder anderen Straßenkilometer abreißen werden. Schließlich liegen ja genügend davon vor der Haustüre rum. Wir sagen Danke und freuen uns auf die nächste gemeinsame Ausfahrt.

Auch Daniel von Speed-Ville.de war dabei und hat seine eigene Sicht auf die Dinge niedergeschrieben – zu seinem amüsanten Review geht’s hier. Frank von ShutUpLegs.de berichtet ebenfalls über den Ausritt auf Mallorca. Und um die Erfahrungsberichte zu komplettieren, gibt auch Stefan von Sugar&Pain seine Eindrücke weiter.

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