Event – Bayerische Outdoor Film Festival 2019 Bergfilmfestival mit bayerischen Genen – B/O/F/F 3.0


 
19.02.19
 

Das Bayerische Outdoor Film Festival – B/O/F/F geht ab März wieder auf Tour. Bereits zum dritten Mal flimmert dann wieder beeindruckendes „Autorenkino im Genre Abenteuer- und Naturfilme, zwischen Heimatliebe und Weltoffenheit“ über die große Leinwand. Allerdings laufen die Beiträge nicht zwingend in klassischen Lichtspielhäusern, sondern bevorzugt in Arthouse-Kinos, Kletterhallen und auf Hütten in ganz Bayern. Sieben Filme sind diesmal mit dabei, genauso wie so mancher Protagonist und Filmemacher bei vereinzelten Terminen. Premiere ist der 17. März, um 11 Uhr im Cincinnati in München. Auch 2019 steht der Outdoor-Händler BERGZEIT als bewährter Partner zur Seite. Infos zum Programm, den Terminen und der Präsenz der Filmschaffenden gibt’s unter: www.boff-film.de

B/O/F/F 2019 – das Programm:

Das B/O/F/F präsentiert Filme aus den verschiedensten Bereichen des Bergsports, die allesamt auf ihre Weise mit Bayern zu tun haben. Im Mittelpunkt der Beiträge steht dabei nie die reine Aktion als solches, vielmehr wagen die Beiträge einen tieferen Blick, beschreiben spannende Menschen, erzählen deren Geschichten und klammern auch weiterführende Hintergründe nicht aus.

Expedition/Klettern – “Allein” (10 Min.): Der Film von Regisseur Franz Walter (Kempten) zeigt Robert Jasper in der Wildnis Grönlands. Gelassen, konzentriert, ein Minimalist, der Extremsituationen mit stoischer Ruhe meistert. Zu seinem 50. Geburtstag fasst er den Entschluss, alleine auf ein großes Abenteuer in die Bergwelt aufzubrechen. Ob Jasper dabei wirklich alleine ist, bleibt allerdings offen.

Ski/Freeridd – “Iceland / Skiing the Elements” (15 Min.): Island ist eine Insel der
Superlative. Genau das richtige Terrain für eine Gruppe Naturenthusiasten: „Die Freireiter“ reisen aus dem bairischen Oberland nach Island, um sich auf die Suche nach den besten Freeride-Spots zu machen. Was sie erleben, beschränkt sich nicht auf extreme Skiabfahrten in entlegenen Bergen. Sie treffen auch auf Surfer und Kajakfahrer, die sich vor arktischen Temperaturen nicht fürchten. Sie lernen ein Land kennen und lieben, das rau und stürmisch ist und zugleich so warm und freundlich wie seine Menschen.

Skitour/Tauchen – “Skitour in die Unterwelt” (30 Min.): Die Gottesackerwände und der Hohe Ifen in den Allgäuer Alpen bieten einen unverwechselbaren Anblick. Zwischen den Felswänden liegen zu beiden Seiten flache Täler. Wo sich im Sommer eine wüstenhafte Felslandschaft präsentiert, formen Wind und Schnee im Winter die Landschaft. Darunter verborgen liegen geheimnisvolle Höhlen wie das berühmte Hölloch, eines der größten und anspruchsvollsten Höhlensysteme Deutschlands. Jürgen Schafroths Film begleitet drei Allgäuer Abenteurer, die sich seit zwei Jahrzehnten der Erforschung dieser Landschaft widmen – und sich inzwischen eine einzigartige „Ferienwohnung“ eingerichtet haben.

Wüste/Motorrad: Ginger (12 Min.) – Ein meisterhaft inszenierter Kurzfilm von Regisseur Markus Stoll (München), der in der Weite der bolivianischen Salzpfanne Salar de Uyuni eine skurrile Parabel zum Thema „Freiheit“ erzählt.

Mountainbike/Freeride – “Variety” (5 Min.): Downhill-Biken findet in der Regel zwischen Berg- und Talstation einer Seilbahn statt. Auf diese Weise sammeln Aktive die meisten Abfahrtsmeter, ohne sich im Aufstieg mühen zu müssen. Gerhard Senfter, Downhill-Racer, Freerider und Urgestein der Innsbrucker Vertriders-Szene, leistet in „Variety“ für seine Abfahrten etwas mehr Vorarbeit. Dabei versucht er, die verschiedenen Bike-Disziplinen auf einem im Ersten Weltkrieg aus dem Fels gesprengten Weg in Einklang zu bringen.

Expedition/Klettern – “Cerro Kishtwar – Reiß di zamm!” (33 Min.): Thomas Huber, Stephan Siegrist und Julian Zanker eröffneten 2017 eine wundervolle Neutour in der Nordwestwand des Cerro Kishtwar (6173 m) im indischen Garhwal Himalaya. Ihrer anspruchsvollen Linie (VII, A3+, M6) gaben sie den Namen „Har-Har Mahadev“, was auf gut Bairisch so viel heißt wie „Reiß di zamm!“ Ein Name, der angesichts von minus 20 Grad Kälte, Spindrift, vereisten Rissen und sieben Tagen in der Wand auch für die filmische Dokumentation durchaus angemessen ist!

Mountainbike – “Paws & Wheels” (4 Min.): Oli Dorn ist einer der besten Enduro-Biker Deutschlands und so gut wie ohne seinen Hund „Balu“ unterwegs. In ihrem Film erzählt die Münchnerin Susanna Kosa in einzigartigen Bildern eine Geschichte der Freundschaft zwischen einem Allgäuer Zweiradfahrer und einem Australian Shepherd, dem es auf den Trails nicht schnell genug gehen kann.

Quelle: BOFF

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