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Event – Red Bull Dolomitenmann 2014 500 Topathleten starten beim 27. Staffellauf durch die Dolomiten


 
02.09.14
 

Ganz im Stil der Red Bull X-Alps oder dem Rise & Fall Event in Mayrhofen werden sich am 06. September 2014 wieder rund 500 Topathleten aus aller Welt quer durch die Lienzer Dolomiten quälen. Damit den Bergläufern, Paragleitern, Kajakern und Mountainbikern bei der 27. Auflage des Red Bull Dolomitenmann keinesfalls fad wird, hat Organisator Werner Grissmann sich für dieses Jahr ein paar Schmankerl überlegt und die Strecke nochmals verschärft.

Staffellauf: Bergläufer – Paragleiter – Mountainbiker – Kanuten

Wie gewohnt werden die Bergläufer auch 2014 wieder den Anfang machen. Wenn der Startschuss fällt, geht es für sie durch das Ortszentrum in Richtung Amlach. Im Wald angekommen wartet der berüchtigte Goggsteig – steil, eng und rutschig. Hier klopft der Puls erstmals an seiner Höchstmarke an und werden die Gesichter allmählich hochrot. Danach kommen Geröllfelder, Leitern und Passagen, die man nur auf allen Vieren bewältigen kann. Zu guter Letzt gilt es dann noch den sehr steilen Schlusshang in Richtung Kuhbodentorl zu meistern. Nach gut 2.000 Höhenmetern darf dann endlich abgeklatscht werden.

Jetzt sind die Paragleiter an der Reihe. Doch bevor es losgehen kann, müssen sie den schweren Rucksack zu Fuß durch ein steiles Geröllfeld bis zum Startplatz schleppen – die Sturz- und Verletzungsgefahr ist dabei immens hoch. Und auch am sehr steilen Startplatz sind keine Fehler erlaubt. Danach geht es entlang der Dolomiten vorbei zum Zwischenlandeplatz bei der Moosalm. Von hier aus müssen die Piloten mit geschultertem Schirm rund 500 Höhenmeter bergauf rennen, von wo aus es dann weiter zum Ziel am Sportplatz in Leisach geht.

Die erste große Änderung 2014: Waren normalerweise die Kanuten jetzt an der Reihe, übernehmen ab sofort die Mountainbiker den Staffelstab. Über Schotterstraßen und Single Trails geht es hinauf bis zum Hochsteinkreuz – Tragepassagen inklusive. Danach sind gute Nerven und Gleichgewicht gefragt, wenn es über Waldwege und die ehemalige Weltcup-Strecke “H2000” mit einem Durchschnittsgefälle von 26% rasant in Richtung der Übergabestelle in Leisach geht.

Zum Schluss sind die Kanuten dran, die zum Einstieg erst einmal einen Sprint zu den Booten zurücklegen müssen. Die Flussquerung bleibt den Athleten dabei ebenso wenig erspart wie der anschließende Startsprung aus sieben Metern. Anschließend warten rund fünf Kilometer Wildwasserregatta mit Slalom und kräfteraubenden Bergaufpassagen. Zu guter Letzt gilt es mit der gesamten Ausrüstung noch einmal 800 Meter weit bis ins Ziel am Lienzer Hauptplatz zu sprinten – angefeuert von den eigenen Teamkollegen und tausenden Zuschauern.

Quelle: Smaragd Medien GmbH / Red Bull Media House

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