Filmtipp – ServusTV Deutschland Der Grenzgänger – Dokufilm über die Bergsteigerlegende Reinhold Messner


 
28.08.19
 

Es gibt wohl  kaum jemanden, der den modernen Alpinismus so stark geprägt hat wie der Extrembergsteiger Reinhold Messner. Zum 75. Geburtstag des Südtirolers portraitiert ServusTV sein abenteuerliches Leben im Rahmen der Reihe „Bergwelten“  in einem neuen Dokufilm. Darin werden Messners wichtigste Etappen und Vorhaben vorgestellt und ein Einblick in sein persönliches Verständnis des Alpinismus gewährt. Sendetermin für „Der Grenzgänger – Reinhold Messner“ ist Montag, der 16. September um 21:15 Uhr.

“Der Grenzgänger – ein Dokufilm über die Ikone des Alpinismus

Reinhold Messner kann mit seinen 75 Jahren auf ein überaus ereignisreiches Leben zurückblicken. So erkletterte der gebürtige Bozener bereits im Alter von gerade einmal fünf Jahren den Sass Rigais in Villnöss. Danach folgten erfolgreiche Erstbegehungen in den Dolomiten und den Westalpen. Mit 26 Jahren nahm sich der Südtiroler dann zum ersten Mal einen der 14 höchsten Berge der Erde vor und stieg auf den sagenumwobenen Nanga Parbat. Ein Achttausender, der auf tragische Weise zu seinem persönlichen Schicksalsberg für Messner werden sollte. Am 8. Mai 1978 gelang ihm zusammen mit dem Österreicher Peter Habeler das unglaubliche Vorhaben, den Mount Everest ohne künstlichen Sauerstoff zu besteigen. Bis Messner schließlich am 16. Oktober 1986 auf dem  Gipfel des Lhotse stand und damit als erster Mensch auf allen 8.000ern dieser Welt.

Grenzgänger zu sein bedeutet für mich nicht, Grenzen zu verschieben oder neue Grenzen zu erreichen, es bedeutet zuallererst, die eigenen Grenzen zu erkennen“, so Messner. So beginnt für den Alpinisten der Grenzgang genau dort, wo die Show aufhört. Eine Überzeugung, die der Südtiroler bis zum heutigen Tag vertritt und nicht müde wird, die modernen, konvenient ausgebauten und kommerziell erschlossenen Wege auf die höchsten Gipfel der Welt immer wieder zu kritisieren. Für ihn strahlen die Berge etwas Erhabenes aus, weshalb man ihnen seiner Meinung nach auch den gebührenden Respekt erweisen müsse. Demzufolge werden Fehler im Zusammenspiel zwischen Mensch und Berg immer nur vom Menschen selbst begangen.

Quelle: Red Bull Media House / ServusTV

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