Head Snowbard – Jib Factory 2012 Die 20 besten Jibber Europas unter sich


 
24.04.12
 

Am 10. April 2012 war es wieder soweit: 20 der besten Jibber Europas kamen für die Head Jib Factory by Alex Tank & Arnette zusammen, um eine entspannte Session auf einem neuen Setup zu fahren. Im Vordergrund stand – wie auch in den letzen beiden Jahren – der Spaß für die Fahrer und das hieß: keine Zuschauer, keine Vorgaben und Riders Judging.

Setup:

Dank des neuen Sponsors Arnette und sehr viel Schnee konnte das Setup gewaltig aufgestockt werden. Am Anfang stand das große Multi-Feature: Closeoutrail, Wallride, Gap to Tank mit fast unbegrenzten Möglichkeiten. Direkt darunter konnte jeder Fahrer sich zwischen einem Downrail mit Street-Barriers oder einem Triple Stepdown Straightrail entscheiden. Am Ende des Parks befand sich die Arnette Marmor-Ledge an der das „Game of OUT“ stattfand. Dabei musste ein Fahrer einen Trick vorlegen und der nächste sollte versuchen, diesen ebenfalls zu fahren. Sollte ihm das nicht gelingen, bekam er einen Buchstaben. Der erste Fahrer, der alle drei Buchstaben („OUT“) gesammelt hatte, schied aus.

Es dauerte nicht lange bis alle Fahrer harte Tricks an sämtlichen Obstacles des neuen Setups zeigten. Die Fahrer nutzten den ganzen Park. Während einige schon mit ihrem „Game of Out“ starteten, war es Boris Bühler am Downrail, der erst einmal sein Punktekonto auffüllte: Cab 360 on, Backside 270 to Fakie und Switch Backside
270 to Regular, der bis zum Ende als Best Trick bestehen bleiben sollte.

Am Multi-Feature kamen Wojtek Pawlusjak und Len Roald Jørgensen am besten mit dem Closeout-Rail to Wallride zurecht und landeten anspruchsvolle Pop-Over Tricks tief im Wallride. Immer mehr Fahrer versammelten sich dann am Multi-Feature, denn Alex Tank probierte das 5 Meter Gap auf dem Tank aus. Nach kurzer Eingewöhnungsphase zeigten anschließend auch die anderen Fahrer ihr Können und einen Banger nach dem anderen: 360s, 270s, Simon Gruber und Len Roald Jørgensen stachen dabei mit einem Backside 450 und einem Backflip Frontboard to Fakie besonders heraus.

Die Sieger:

Nach dem Voting stand fest: Boris Bühler gewinnt nicht nur den Titel des „Best Trick“, sondern auch den Titel des „Best Rider Overall“. Das für den „Game of Out“ Sieger bestimmte Preisgeld wurde auf die verbliebenen 6 Fahrer verteilt und die eigentliche Trophäe durch Armdrücken ausgefochten. Am Ende war es Dominik Wagner der in einem hart umkämpften Finale gegen einen überraschend starken Wessel Van Lierop durchsetzen konnte.

BEST TRICK: Boris Bühler – switch backside 270 to regular
BEST RIDER OVERALL: Boris Bühler
Game of OUT: Marc Swoboda, Toni Kerkela, Wessel van Lierop, Felix Georgii, Dominik Wagner, Boris Bühler

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