Made in Germany – HAFERVOLL flapjack Don’t call it a Müsliriegel – gebackene Energiepakete für den kleinen Hunger


 
05.08.14
 

Wir sind ein kleines, erfrischend anderes Outdoor-Onlinemagazin und seit nunmehr 5 Jahren im Bergsportbereich aktiv. Auch wir haben einmal ganz klein angefangen und wissen daher nur zu gut, wie schwer es mitunter sein kann, sich als Neuling am Markt zu behaupten bzw. die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. In unserer neuen Serie: „Made in Germany“ möchten wir daher ganz besonders kleinen Outdoormarken eine Bühne geben, um deren innovativen Produkte vorzustellen. Und damit dabei auch die bekannten Branchengrößen nicht zu kurz kommen, werden wir auch deren Geschichte erzählen – schließlich haben auch die großen Bergsportmarken wie SALEWA, Ortlieb oder Ortovox einmal ganz klein angefangen.

Den Anfang unserer kleinen Serie macht das erst im November 2013 gegründete Label „HAFERVOLL“ aus der Domstadt Köln, die mit ihren Müsliriegeln…äh sorry…Flapjacks sowohl in der Nahrungsmittel- als auch der Sportbranche in den letzten zwölf Monaten ordentlich für Furore gesorgt haben. Aufmerksam geworden sind wir auf die beiden findigen Gründer eher per Zufall. War es doch die Pressemitteilung eines umtriebigen Praktikanten, dessen E-Mail bei uns im SPAM-Ordner gelandet war. Warum, wissen wir bis heute nicht. Aber zum Glück quillt unser Postfach noch nicht so über, wie in manch anderen Redaktionen, weshalb wir nun auch die Geschichte hinter den pfundigen Energiebündeln erzählen können.

HAFERVOLL – vom Müsliriegel zum flapjack

Der Weg zum eigenen flapjack, wie der energiegeladene Hafersnack im englischsprachigen Raum auch genannt wird, war kein weiter. Bevor Robert Kronekker und Phillip Kahnis den Müsliriegel-Markt direkt auf der Überholspur eroberten, waren die Gründer selbst beruflich als Ernährungswissenschaftler bzw. als Vertriebler in der Nahrungsmittelbranche aktiv. So mussten sie also „nur“ ihre Kompetenzen zusammenwerfen, hier und da eine Brise Zuversicht dazupacken und schon war die Idee des neuartigen Powerriegels geboren. Bereits als Verbraucher hatten sich die beiden Gaumenkünstler über die enormen Tricks und Täuschungen der Lebensmittelindustrie echauffiert und es sich zum Ziel gemacht, mehr als nur Zucker und undefinierbare Inhaltsstoffe zusammenzupressen. Und da keiner in der Branche ein größeres Interesse für die flapjacks hatte, legten die beiden Kölner kurzerhand einfach selbst Hand an, rollten ihren ersten Teig in einer Bäckerei um die Ecke aus und brachten so den ersten eigenen Hafersnack aufs Blech. Ein Produkt, das irgendwie zur aktuellen Entwicklung der neuen Essgewohnheit unserer modernen Gesellschaft passt: Hauptsache natürliche Zutaten und möglichst „Hand made“.

flapjack – ein Hafersnack erobert Deutschland

Trotz ihrer Erfahrung galt es anfangs, zahlreiche Hindernisse zu überwinden wie z.B. die Finanzierung zu sichern oder mit geringem Budget einen langfristige Produktionsstätte zu finden. Und dass man von einer Kölner Bäckerei aus nicht unbedingt die Welt erobern kann, war den Firmengründern ebenfalls klar. Die nötige Finanzspritze für ihr StartUp organisierten sich die sympathischen Jungs daher auch über die Crowdfunding-Plattform „Startnext“, bei der sie am Ende die anvisierten 10.000,- Euro Startkapital problemlos erreichen sollten. Ein gutes Omen und eine ideale Möglichkeit, um auf das neue Produkt aufmerksam zu machen. Anschließend ging es alles ganz schnell. Nach kürzester Zeit konnte der Kontakt zu einem in Großbritannien ansässigen Produktionsbetrieb hergestellt werden, der bereit dazu war, die erste Charge an Energiepaketen zu produzieren. Kaum verwunderlich, ist der sogenannte flapjack doch ein auf der Insel bereits seit über 500 Jahren äußerst beliebter Snack für Zwischendurch. Und gerade weil Qualität immer schon im Vordergrund stand, brauchte es nur wenig Überzeugungsarbeit, um die leicht bekömmlichen Hafersnacks in weniger als einem halben Jahr hierzulande in die Regale zu bringen. Inzwischen werden die Powersnacks bei ausgewählten Supermärkten wie REWE, EDEKA oder Sportarena, einer 100%igen Tochter von Galeria Kaufhof, angeboten und bestellen die beiden Kölner mehrmals monatlich bis zu 1 Tonne der HAFERVOLL-Riegel, die in UK nach wie vor von Hand gewalzt und ausgestochen werden.

Das Erfolgsgeheimnis – zu 100% natürliche Zutaten

Mit den Worten: „Wenn du kein qualitativ gutes Produkt anbieten kannst, nützen dir auch die besten Kontakte am Ende nichts,“ begründet Robert Kronekker indirekt den aktuellen Erfolg von HAFERVOLL. Demnach hat das Gründerduo über mehrere Monate nur damit zugebracht, die bestmögliche Rezeptur für ihre sättigenden Energieriegel zu entwickeln. Dabei haben sie vor allem versucht, aktuelle Backtrends aufzugreifen und durch aufmerksames Zuhören bei Gesprächen im Freundeskreis, mögliche Geschmacksrichtungen und die Wünsche ihrer späteren Kundschaft herauszufinden. Insgesamt sechs verschiedene Sorten sind daraus hervorgegangen: Cashew/Cranberry, Mandel/Rosine, Kakao/Haselnuss, Mohn/Aprikose, Hanf/Sauerkirsch und Banane/Paranuss. Dabei werden nur ausgesuchte, qualitativ hochwertige Zutaten verwendet und alles Gute einer Schale Müsli wie z.B. Haferflocken, Nüsse, Kerne und ungezuckerte Trockenfrüchte zu gesunden Sattmachern vereint. Das eigentliche Geheimnis ist aber wohl der Honig, der nicht nur für den einzigartigen Geschmack sorgt, sondern auch als „natürliches Bindemittel“ dient. Das schonende Produktionsverfahren, bei dem die Riegel statt gepresst bei einer ganz bestimmten Temperatur schonend gebacken werden, sorgt dann noch für die leicht feuchte Konsistenz der Riegel.

Bergsport als absolutes Neuland – vom Flachland in luftige Höhen

Und der Erfolg gibt den zwei smarten Gründern durchaus Recht, weshalb sie ihr Geschäft auch weiterhin ausbauen wollen – über die Grenzen Deutschlands hinaus. So bieten sie ihre HAFERVOLL-Riegel neben dem Vertrieb im stationären Handel auch auf ihrer Website in einem eigenen Onlineshop an. Hier tüfteln die umtriebigen Geschäftsmänner auch an neuen Kreationen und testen neue Geschmacksrichtungen, bevor sie überhaupt erst in den Handel gelangen. Vor allem im Outdoorbereich will das kleine StartUp in Zukunft stärker Fuß fassen. Ein Ziel, für das die Beiden sogar über ihre eigenen sportlichen Ambitionen hinausgehen würden, denn Wandern galt für die beiden Rheinländer bisher doch eher als „langweilig“. So sind die Berge eher Neuland für die im Flachland aufgewachsenen Breitensportler. Doch ein authentisches Produkt erfordert nun einmal Opfer, weshalb Robert Kronekker und Philip Kahnis durchaus bereit sind, auch selbst einmal die Wanderschuhe zu schnüren. Schließlich haben wir die Beiden zu uns nach München eingeladen, um von dort aus gemeinsam mit dem airFreshing-Team die erfrischende Welt der Berge für sich zu entdecken – natürlich mit ein paar HAFERVOLL flapjacks fürs Gipfelfoto im Gepäck.

Übrigens: Axel von outdoorseite.de hat bereits versucht, selbst einmal flapjacks zu backen. Und bei Uli von auf-den-berg.de sowie Christina von klimbingkorns.de konnten die Powerriegel ebenfalls beim ersten Geschmackstest überzeugen.

Weitere Infos zu HAFERVOLL gibt’s unter: www.hafervoll.de oder facebook.com/hafervoll

Ein Kommentar zu
Made in Germany – HAFERVOLL flapjack: Don’t call it a Müsliriegel – gebackene Energiepakete für den kleinen Hunger

  1. würmli sandra kommentierte:

    Hallo ihr lieben. ich interessiere mich sehr für eure riegel. ich bin seit neustem buschauffeurin und könnte so eine zwischenmalzeit gut gebrauchen. ich bin wohnhaft ganz in der nähe von konstanz. könnt ihr mir vieleicht mitteilen wo ich so feine riegel bekomme? liebe grüsse sandra

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