News – ALLMOUNTAIN #5 / Delius Klasing Verlag Im Rausch der Sinne – diese Lektüre kann keine Sünde sein!


 
21.10.16
 

Viele Alpinisten und Bergsportler streben nach diesen ganz besonderen Momenten, in denen Körper und Seele bis an die Grenzen angespannt sind. In denen sie in einem regelrechten Flow unterwegs sind – sei es nun beim Trailrunning, beim Klettern, beim Skitourengehen oder einfach nur beim Fernwandern. Nicht selten spielt dabei auch der gewisse Kick eine große Rolle und die Frischluftfreunde geben sich voll und ganz dem Rausch der Sinne hin. Genau dieser ist auch das Schwerpunktthema der Winterausgabe des Bergsportmagazins ALLMOUNTAIN von Herausgeber Stefan Glowacz und Chefredakteur Jürg Buschor. Mal abgesehen davon, dass wir mit einer gewissen Vorfreude das neue Heft erwartet haben, können wir die Lektüre der „Brandeins des Bergsports“ jedem nur wärmstens empfehlen.

Ein kurzer Blick in die Winterausgabe der ALLMOUNTAIN:

Das aktuelle Heft #5 widmet sich in erster Linie berauschenden Themen und deckt unter anderem ein alpines Missverständnis auf: So ist es mittlerweile nicht mehr nur der „Kick“, sondern vielmehr der „Flow“, den Sportler heutzutage in den Bergen suchen. In diesem Zusammenhang werden Geschichten erzählt vom Höhen- und Geschwindigkeitsrausch, dem Rausch der Musik und des Applauses sowie über den psychedelischen Rausch, wenn die Sucht stärker wird, als der Verstand. Und da der Rausch ungeachtet seines Auslösers ein wahrhaft weltumspannendes Phänomen ist, galt es auch in dieser Ausgabe wieder Grenzen zu überwinden. Grenzen, in der auch die Faszination des Bergsteigens begründet ist und die eng verbunden sind mit dem Rausch der Sinne. Denn selten leben wir intensiver als in den Momenten, in denen wir unsere Grenzen spüren oder sie sogar überschreiten. Eine Leseprobe gibt’s hier.

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Der Rausch am Berg: Schnaps oder Joint, Kaffee oder Bier, Notfalldroge oder Dopingmittel. Welche Rolle spielen Rauschzustände im Berg- und Klettersport? Eine Frage, die einem Alpinjournalisten, einem Alpinmediziner und Hubsi, dem Bergschnapsbrenner, gestellt wurde.

Alpinisten im Profil: Colin Haley experimentierte einst mit LSD, Kokain und Halluzinogenen. Heute setzt der Amerikaner neue Maßstäbe in den Bergen von Alaska und Patagonien. Einem anderen Rausch gibt sich der Schweizer Extremskifahrer Jérémie Heitz (27) hin, für den es beim Befahren verschneiter Steilwände mit Skiern scheinbar keine Regeln existieren.

Berauschende Hintergründe: Gerlinde Kaltenbrunner hat längst Abschied genommen vom Höhenrausch der Achttausender. Simone Origone braucht unbedingt jede Menge Speed, Hugo Oliveira findet seinen Flow zwischen Bike und Bühne, während Jim Bridwell den Kick durch die Nase zieht.

Die Kunst des Mühelosen – ein alpines Missverständnis: Es geht längst nicht mehr nur um den Kick, sondern vor allem um den Flow. Aber was ist Flow – und wie können wir ihn erzeugen? Nicht weniger als das „Geheimnis des Glücks“ will der Psychologe Mihály Csíkszentmihály mit dem Konzept des Flows gelöst haben. Tatsächlich lassen sich seine Ideen zu spannenden Handlungsprinzipien verdichten – die auch für Bergsportler durchaus ein Gewinn sein können.

Quelle: Delius Klasing Verlag

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