News – Arc’teryx / adidas Outdoor / LOWA Riders on the Storm – Ines Papert meistert schwere Kletterroute in Patagonien


 
03.03.16
 

Am 6. Februar 2016 um 12.48 Uhr erreichten die beiden Alpinistinnen Ines Papert und Mayan Smith-Gobat gemeinsam mit Kletterkollege und Photograph Thomas Senf den Gipfel des Torre Central (2.800m) im chilenischen Torres del Paine Nationalpark. Damit gelang die fünfte bekannte Wiederholung von „Riders on the Storm“ (7c, A3, ABO) seit der geschichtsträchtigen Erstbegehung der extrem schwierigen und 1.300m hohen Ostwand. Eröffnet wurde der Klassiker im Jahr 1991 durch die deutschen Kletterprofis Wolfgang Güllich, Kurt Albert, Bernd Arnold, Norbert Bätz und Peter Dittrich während einer sechswöchigen Expedition. Einen ausführlichen Bericht gibt’s hier.

Ines Papert verzichtet, Mayan Smith-Gobat will zurückkehren

Die erste, komplett freie Begehung steht bis heute noch aus. Ines Papert und ihr Team kamen diesem Ziel aber ein gutes Stück näher, fanden sie doch eine frei kletterbare Variante (fünf neue Seillängen) und konnten damit zwei weitere Seillängen der Originallinie befreien. Dabei kamen auch durchaus unkonventionelle Klettertechniken wie das „hochgepapert“ zum Einsatz, bei der sowohl Kletterschuh als auch steigeisenfester Schuh zeitgleich für den Vorstieg genutzt werden. Die patagonischen Wetterkapriolen und zum Teil lebensbedrohliche Steinschläge zwangen das Duo jedoch dazu, die beiden schwierigsten Seillängen ihrer Variante nicht befreien zu können. Aus gegebenem Anlass hatte sich Ines Papert dazu entschieden, es nicht mehr auf einen Versuch ankommen zu lassen. Ihre Kollegin hingegen möchte sich dieser Aufgabe in naher Zukunft ein weiteres Mal stellen.

„Riders on the Storm“ – die Fakten:

Routenbezeichnung: „Riders on the Storm“
Zeitraum: 16. Januar – 20. Februar 2016, 15 Klettertage
Gipfeltag: 6. Feb.2016 um 12.48 Uhr
Location: Torre Central, Ostwand, 2.800m, Torres del Paine Nationalpark, Chile
Anzahl der Seillängen: 38 (mit der ‘freien’ Variante)
Gesamtlänge der Route: 1.300m
Schwierigkeitsgrad:  7c, 2 Seillängen der neuen Variante deutlich schwieriger
Freie Begehung: bis auf 4 Seillängen konnten alle Seillängen frei geklettert werden.

Quelle: Arc’teryx

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