News – claimfreedom 2016 adidas Outdoor kürt paddelnden Markenbotschafter und erfüllt sieben Träume


 
14.09.16
 

Im vergangenen Jahr rief adidas Outdoor im Rahmen seiner claimfreedom-Kampagne weltweit junge Nachwuchssportler und Frischluft-Fans dazu auf, sich mit einem persönlichen Traumprojekt zu bewerben, für deren Realisierung unter normalen Umständen wohl das nötige Kleingeld gefehlt hätte. Aus den zahlreichen Bewerbern wählte dann eine prominente Jury insgesamt sieben Teilnehmer aus, die sich ihren ganz persönlichen Traum dann auch erfüllen durften – komplett gesponsert seitens der weltweit bekannten Sportmarke aus Herzogenaurach bei Nürnberg. Aber nur einem davon wurde am Ende auch die große Ehre zuteil, in Zukunft als offizieller Markenbotschafter von adidas Outdoor auftreten und das Hobby quasi zum Beruf machen zu dürfen. Wir waren am 11. August 2016 bei der feierlichen Präsentation des Gewinners dabei und haben einen ersten Blick auf den offiziellen Kampagnenfilm geworfen, der demnächst auf große Tour durch diverse Bergfilmfestivals gehen soll. Weitere Infos zur Kampagne gibt’s auf der offiziellen Website.

Unterwegs in den heiligen Hallen von adidas Outdoor

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Im Laces Building verbirgt sich auch das Future Lab (© airFreshing.com)

Doch bis es überhaupt soweit kam, dass wir in der Pottensteiner Teufelshöhle im Frankenjura die einzelnen Projekte der claimfreedom-Teilnehmer bestaunen konnten, wurden wir zu einer Führung über das Gelände des weltweit zweitgrößten Sportartikelherstellers eingeladen. Rund 4.000 Mitarbeiter geben sich hier auf dem Campus einer ehemaligen Militärkaserne die Klinke in die Hand und gehen in den zum Teil futuristisch anmutenden Gebäuden ihrer täglichen Arbeit nach. Dabei spielt es keine Rolle, dass sie zwischendurch einfach einmal eine Runde durch den Eichenhain drehen, denn hier wird gänzlich auf Vertrauensbasis gearbeitet. Wem also beim Joggen die besten Einfälle für neue Marketing-Ideen zufliegen, der darf solange durch die Gegend rennen, wie am Ende auch etwas Brauchbares dabei herauskommt.

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Adi Dasslers Werkbank (© airFreshing.com)

Sogar ein eigenes „Markenmuseum“ gibt es auf dem Firmengelände von adidas, in dem neben vielen Verkaufschlagern aus längst vergangenen Zeiten auch die ursprüngliche Werkbank von Adi Dasler begutachtet werden kann – von den rund 80.000 Teilen berühmter Superstars ganz zu schweigen, die im hauseigenen Archiv noch schlummern. Das eigentliche Herz der weltbekannten Sportmarke schlägt allerdings im sogenannten „Future Lab“, das sich im Keller des „Laces Bulding“ befindet, ein an die Konstruktion eines Sportschuhs angelehntes Hauptgebäude mit viel Glas und noch mehr Raum. Hier erfahren wir mehr über die Entwicklung neuer Technologien und innovativer Produkte, bevor wir im Anschluss daran die einzelnen Gewinner für mögliche Interviews treffen.

Für einen Bewerber ist nach dieser Nacht der Teufel los

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Jurymitglied und adidas Outdoor Athlet Thomas Huber gratuliert dem Gewinner Adrian Mattern (© airFreshing.com)

Am Abend geht es dann zum eigentlichen Highlight des Tages – der Präsentation des Gewinners der claimfreedom-Kampagne in spekatkulärer Atmosphäre. Nach der Führung durch die heiligen Hallen von adidas folgte nun quasi die Führung durch die sagenhaften Hallen der Pottensteiner Höhle, wo einst ein mächtiger aber angeblich nur pflanzenfressender Bär sein Unwesen getrieben haben soll. Am Ende mündete der Rundgang in einer großen Dom-artigen Höhle, wo schließlich die Projekte der einzelnen Teilnehmer bzw. des zukünftigen Markenbotschafters über die Leinwand flimmerten. Beeindruckende Bilder und noch beeindruckendere Träume, die im Frühjahr 2016 tatsächlich erfüllt wurden. Und dann war es soweit, der neue adidas Outdoor Athlet wurde von keinem geringeren als dem Kletterprofi Alexander Huber von den Huberbuam und unter großem Beifall auf die Bühne gebeten. And the honour goes to: Adrian Mattern. Ein deutscher Kajakfahrer, der mit gerade einmal 21 Jahren vor einer großen Zukunft steht, wird in die Familie der adidas Outdoor Athleten aufgenommen und laut der Organisatoren ganz sicher noch für ordentlich Furore sorgen.

Alle claimfreedom-Gewinner und deren Projekte im Überblick

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Adrian Mattern (Deutschland, 21) – Kayaktour auf dem Pacific Northwest (PNW) in Kolumbien über große Wasserfälle sowie Stromschnellen
Ziel war es, auf dem Pacific Northwest (PNW) in Kolumbien kayaken zu gehen und dabei große Wasserfälle und Stromschnellen in allen Zuflüssen abzufahren. Vor allem „die Schlucht“ galt es zu erforschen und abzupaddeln. Dabei mussten jedoch gleich mehrere Faktoren stimmen: perfekte Wasserstände, eine optimale Mannschaft und nicht zuletzt die eigene Sicherheit. Dass es dabei zu einem schweren Unfall kam, war so nicht eingeplant, aber ist nun einmal Teil dieser doch recht riskanten Leidenschaft.

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Antonin Cecchini (Frankreich, 26) – Bergsteigen und Gleitschirmfliegen auf drei wilden Vulkanen im Sajama Nationalpark von Bolivien
Es war ein ehrgeiziges und extremes Projekt: Die drei Vulkane Parinacota 6.348m, Pomerape 6.282m und Sajama 6.542m wurden in der wilden und abgeschiedenen Gegend im Nationalpark von Sajama auf der Westseite Boliviens bestiegen. Nur um dann von ihnen wieder mit dem Paragliding-Schirm herunterfliegen zu können. Insgesamt dauerte die Expedition sechs Tage lang und stellte das gesamte Team vor große Herausforderungen: die Höhe, schwierige Wettervorhersagen, wenig Wissen über die Routen und ein kleines und vor allem armes Land. Dadurch war es ein ganz anderes Outdoor-Projekt als es in den europäischen Bergen jemals hätte realisiert werden können.

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Gareth Jason Leah (Großbritanien, 29) – die Schaffung einer neuen Route auf den Gipfel des Pico Cão Grande in São Tomé e Príncipe
Versteckt auf der abgelegenen Insel São Tomé e Príncipe ragt die Spitze des Cao Grande förmlich aus dem Nichts hervor. Seine hoch aufragende Ebene erstreckt sich über 370 m aus dem Dschungel und steckt die meiste Zeit über in dicken Wolken. Der von der Außenwelt wenig beachtete Berg sollte durch eine neu gesetzte Kletterroute erstbegangen werden, was so manche Herausforderung mit sich bringen sollte.

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Li Shao Zhuang (China, 26) – Trailrunning als neuer Trendsport in China und neue Bestmarken im Bereich Fast Known Time auf 5.000ern
Das Ziel des Projektes war, den Haba-Schneeberg (5.396m) in der schnellsten bekannten Zeit (FKT ) abzulaufen. Trotz einiger Schwierigkeiten mit den Wetterbedingungen sollte dieser Plan in unter 10 Stunden gelingen, womit ein persönlicher Traum in Erfüllung ging. Besonders beeindruckend ist dabei der Fakt, dass Trailrunning in China noch immer als Randsportart gilt, durch die neue Rekordzeit aber nun ein regelrechter Boom ausgelöst wurde. Warum? Weil viele Läufer nun ihren eigenen Fast Known Time – Rekord (FKT) etablieren wollen.

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Liu Jia (China) – Caving in einer der tiefsten Höhlen von China
Fünf Mitglieder der Chongqing Cave Exploration Society erkundeten die „Wan Zhang Keng“, eine Höhle die sich in den Bergen des Wuling Rift Valley befindet. Ziel war es zu beweisen, dass es sich dabei um die zweittiefste Höhle in China handelt, mit einer Tiefe von 841 Metern. Während der viertägigen Erkundung wurde der dunkle Untergrund Stück für Stück beleuchtet, um schließlich nachweisen zu können, dass die Haupt- und die Nebenhöhle miteinander verbunden sind.

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Mauricio Montenegro (Chile, 29) – neue Trailrunningrouten auf den Drakensbergen von Südafrika
Eine Woche wurden in Trailrunning-Manier die Drakensberge in Südafrika erkundet und erobert. Jeden Tag stand eine anderer Route auf der Agenda, sei es nun auf die zahlichen Gipfeln oder in den Tiefen der Schluchten am unteren Rand der riesigen Klippen. Der größte Teil nahm dabei der „Glocke Traverse Trail“ ein sowie der Aufstieg zum „Giant’s Castle“. Diese Abschnitte waren über 30 km lang und unglaublich schön. Und das in absoluter Einsamkeit mit wilden Tieren und der Natur.

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Vadim Timonov (Russland, 24) – Bouldern bei Minusgraden und in der spektakulären Kulisse des zugefrorenen Bajkalsee
Auf der Suche nach einem besonderen Ort fürs Winterbouldern galt es eine Kombination aus Fels und Eis zu finden. Eher zufällig stieß der russische Klettersportler auf das Bild eines scharfen, überhängenden Felsens, der aus dem zugefrorenen Eis des Baikalsees hervorragt, dem ältesten und tiefsten See dieser Erde. Dabei ist das Bouldern nur ein Teil des Abenteuers. Auch das raue Klima, die atemberaubende Landschaft und die regionale Kultur machen diesen Ort zu einem wahren Traum für alle Boulder-Fans.

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