News – Wandersommer 2016 Alpenvereinshütten von DAV und ÖAV starten in die neue Sommersaison


 
31.05.16
 

Ab Juni haben die meisten österreichischen Hütten wieder für Wanderer, Kletterer und Mountainbiker geöffnet, während die ein oder andere Unterkunft aufgrund von Neuschnee erst deutlich später als sonst aus dem Winterschlaf geweckt werden. Insgesamt 417 Alpenvereinshütten im Alpenraum werden entweder vom Österreichischen Alpenverein (ÖAV) oder seitens des Deutschen Alpenvereins (DAV) betreut. 234 Hütten davon betreibt allein der ÖAV – darunter bekannte Häuser wie die Franz-Senn-Hütte in den Stubaier Alpen, das Prielschutzhaus im Toten Gebirge oder die Simonyhütte am Dachstein.

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Welche Alpenvereinshütte hat wann geöffnet?

Auf der Homepage des Deutschen Alpenvereins sind die offiziellen Öffnungszeiten der Alpenvereinshütten übersichtlich zusammengefasst. Je nach Wetterlage können sich die Termine allerdings noch kurzfristig ändern, weshalb es sich durchaus empfiehlt, vor Beginn der geplanten Bergtour noch einmal beim zuständigen Hüttenwirt anzufragen. Die Alpenvereinshütten des ÖAV können hier kontaktiert und Plätze reserviert werden. Wichtige Infos zur aktuellen Situation und den einzelnen Touren rund um die Hütten bietet auch das Tourenportal: www.alpenvereinaktiv.com

Erhöhte Vorsicht bei Altschneefeldern!

Einen wichtigen Hinweis sollten sich Wanderer derzeit noch zu Herzen nehmen: Wanderwege oberhalb der Waldgrenze sind im Frühjahr und bei kühleren Bedingungen bis in die Sommermonate hinein oft noch von Altschneefeldern bedeckt. In Rinnen oder an schattigen Hängen halten sich Schneedecken meist hartnäckig. Diese gefrorenen Firnfelder zu überqueren, kann auch für erfahrene Bergsportler schnell einmal gefährlich werden. Denn wer ausrutscht, kann auf dem hartgefrorenen Untergrund kaum mehr bremsen. Und nicht selten mündet die Rutschpartie in felsigem oder noch steilerem Gelände. Daher sollten Altschneefelder, auch wenn diese nur wenige Meter breit sind, niemals unterschätzt werden. Zumindest die oberen zehn Zentimeter der Schneedecke sollten aufgeweicht sein, um sichere Tritte setzen zu können. Und wenn es doch einmal passiert, kann die richtige Reaktion lebensrettend sein: Sofort in Bauchlage drehen und mit Ellbogen und Füßen versuchen zu bremsen – noch bevor die Geschwindigkeit so groß ist, dass sie nicht mehr kontrolliert werden kann.

Quelle: Deutscher Alpenverein (DAV) / Österreichischer Alpenverein (ÖAV)

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