News – LOWA ICE ROCKET LOWA schickt Eiskletterschuhe in die Röhre des Klinikums Ingolstadt


 
21.11.18
 

Wenn es um die Entwicklung von Alpinschuhen geht, setzt LOWA mitunter auf recht außergewöhnliche Maßnahmen. Zur Optimierung des eigenen Eiskletterschuhs ICE ROCKET stattete das LOWA-Team dem Klinikum Ingolstadt diesmal einen Besuch ab, um die Eisrakete unter Aufsicht von Dr. Micha Bahr in der Radiologie einer Computertomographie zu unterziehen. Was per se erst einmal nicht wirklich passend klingen mag, hat jedoch eine einfache Erklärung: „Wir möchten durch diese Kooperation die Sicherheit beim Klettern erhöhen“, liefert der Direktor der Kinder- und Jugendchirurgie im Klinikum Ingolstadt einen gewichtigen Grund.

Mehr Sicherheit beim Eisklettern dank CT-basierter Bohrschablone für die optimale Platzierung von Steigeisen

LOWA und Dr. Micha Bahr verbindet eine enge und erfolgreiche Zusammenarbeit. Denn neben seiner Hilfe bei der Entwicklung von Kinderschuhen hat sich der passionierte Outdoor-Fan vor allen Dingen eines auf die Fahne geschrieben: Sein Wissen in möglichst vielen Bereichen zur Anwendung zu bringen und dabei gerne auch einmal über den gewohnten Tellerrand hinaus zu blicken. So unterstützt der passionierte Bergsportler das Entwicklungsteam von LOWA auch bei der Optimierung des Eiskletterschuhs ICE ROCKET. Denn hier hängt das Leben des Kletterers oft an nur vier Punkten – zwei Eisgeräten in den Händen und den Steigeisen unter den Füßen. „Das Komplizierte an der Positionierung der Steigeisen an den Schuhunterseiten ist die exakte Platzierung der Befestigungen. Die Bohrlöcher müssen ideal gesetzt werden, um eine bestmögliche Stabilität des Materials zu gewährleisten“, so Michael Schüppel, Produktentwickler bei LOWA.

© LOWA / Klinikum Ingolstadt

Aus diesem Grund soll nun eine Bohrschablone entwickelt werden. Hier kommt nun die Idee von Dr. Micha Bahr ins Spiel: „Wie bei menschlichen Organen wollten wir in den Schuh hineinsehen, um die Materialien genau zu erkennen und die Steigeisen optimal positionieren zu können.“ Die Computertomographie (CT) bietet sich dabei als große Hilfe an. Durch die aus unterschiedlichen Richtungen aufgenommenen Röntgenaufnahmen wird ein detailreiches digitales Schnittbild rekonstruiert, welches später am PC genauer untersucht werden kann. „Dies ist eine ideale Ausgangsbasis, um die Bohrungen optimal unter dem Schuh zu positionieren und so die maximale Sicherheit und auch Verletzungsprophylaxe für die Eiskletterer zu ermöglichen“, erklärt Arthur Kudelka, Betreuer der LOWA-Athleten.

Quelle: LOWA

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