News – SALOMON S/LAB MEsh SALOMON präsentiert den ersten individuell anpassbaren Laufschuh


 
10.05.17
 

In Zukunft können sich Laufsportler bei SALOMON einzelne Schuhkomponenten mixen und individuell anpassen lassen, um so den besten Laufschuh für ihre Füße zu kreieren. Die neue ME:sh Serie leistet dabei absolute Pionierarbeit im Bereich anpassbarer Schuhkonzepte, die bevorzugt am lokalen Markt hergestellt werden sollen. Hierfür verbindet die französische Sportmarke automatisierte Fertigungsprozesse mit bewährter Handarbeit, um die nötigen Prozessschritte während der Schuhproduktion erheblich zu reduzieren – von bisher durchschnittlich 70 bis 80 auf gerade einmal 10 Schritte. Ziel ist es, auf diese Weise eine Möglichkeit zu schaffen, das vorherrschende Produktions-/Versandmodel innerhalb der Schuhindustrie völlig neu zu definieren. Die wichtigsten Infos zu Salomon ME:sh gibt’s unter: slabmesh.salomon.com

ME:sh – eine Revolution in der Schuhproduktion?

Für die Entwicklung wurde eine eigene ME:sh Unit geschaffen – direkt im globalen Headquarter in den Französischen Alpen. Das Annecy Design Center (ADC) beherbergt das für die Produktion benötigte Material, die für den Produktionsprozess entwickelte mechanische Ausstattung und eine ultra-moderne Ausstellungsfläche, auf der die Besucher mitverfolgen können wie ihre Schuhe gefertigt werden. Ab dem 1. September können Konsumenten auf der offiziellen Website  einen Termin bei der ME:sh Unit zur Herstellung eines eigenen, individuellen Schuhs vereinbaren. Ab 1. Juni kommen weitere acht Einzelhändlern in Frankreich dazu, welche das ME:sh Konzept in ihren Läden anbieten. Die globale Expansion ist in naher Zukunft geplant.

Und so funktioniert der neue Produktionsprozess:

Die größten Produktionsvorteile des ME:sh Schuhs werden demnach durch den Entwurf eines einzigartigen Obermaterials erzielt, wodurch für die Produktion der Schuhe rund 80 Prozent weniger Komponenten und 50 Prozent weniger Handgriffe benötigt werden. Anstatt viele Stoffteile mit viel Aufwand einzeln zuzuschneiden, wird das sogenannte Twinskin aus einem einzigen Socken-ähnlichen Element in 3D gefertigt. Das Twinskin, das in verschiedenen Farben angeboten wird, wird über den gewünschten Fußleisten gezogen und dabei in einer Richtung geformt. Anschließend wird ein PU-Komponenten-Schuhgerüst über dem Twinskin platziert. Anschließend wird eine zweite Schicht des gleichen Twinskins über das Schuhgerüst gestülpt und in einer eigens entwickelten Schmelzmaschine auf die korrekte Temperatur erhitzt. Dadurch schmilzt eines der im Twinskin integrierten Garne, verbindet so alle drei Schichten miteinander und formt auf diesem Wege ein gehärtetes Schuhobermaterial.

Ab diesem Schritt wird der untere Teil des Schuhs abhängig von den biomechanischen Gegebenheiten des Läufers zusammengesetzt. Konsumenten können dabei die Sprengung der Sohle, die Dämpfung (Zwischensohle und Einlage) und die Laufsohle auswählen. Abschließend werden die oberen und unteren Schuhteile in Handarbeit zusammengefügt. Diese faszinierende neue Methode stellt gleichzeitig eine Möglichkeit dar, die herkömmlichen Produktions-/Versandprozesse der Schuhindustrie komplett zu revolutionieren. Während gegenwärtig rund 70 Prozent der Sportschuhe in Asien produziert und davon gut 80 Prozent in Europa sowie Nordamerika gekauft und getragen werden, können die ME:sh Schuhe nun komplett am heimischen Markt fabriziert und Stück für Stück nach den individuellen Bedürfnissen jedes einzelnen Kunden zusammengefügt werden.

Quelle: Salomon

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