News – The North Face Tamara Lunger und Simone Moro wagen erneut atemberaubendes Abenteuer


 
22.04.17
 

Die beiden The North Face Athleten Simone Moro und Tamara Lunger wollen sich im Alleingang an der weltweit höchsten Überquerung versuchen. Demnach planen die beiden Extrembergsteiger im Mai/April 2017 die Durchsteigung der Kangchendzönga Skyline in sieben Tagen – ohne die Unterstützung von Sherpas und zusätzlichem Sauerstoff. Startpunkt ist das Kangbachen Plateau, von dem aus es über den Yalung Kang (8.505m) entlang der Höhenlinie zum Südgipfel des Kangchendzönga (8.476m) geht. Die auf den dritthöchsten Berg der Welt dabei zurückzulegende Strecke beträgt ganze 5,5 km, wobei die Höhe von 8.200 Metern nicht unterschritten wird. Ein atemberaubendes und riskantes Abenteuer, bei dem die beiden Alpinisten ganze drei Tage in der sogenannten “Todeszone” unterwegs sein und ihre Körper mehr als nur an die Grenzen bringen werden. Mehr Infos und aktuelle News zur Expedition gibt’s demnächst unter: www.thenorthface.co.uk

3 Tage unterwegs in der Todeszone über 8.000 Höhenmeter

In der Regel nutzen Bergsteiger oberhalb von 7.500 Metern vorsichtshalber Flaschensauerstoff, da die Sauerstoffsättigung im Blut in dieser Höhe zum Teil unter die 50%-Marke gegenüber dem Normalniveau fällt. Während normalerweise die künstliche Zufuhr zwischen 1,5 und 2,5 Liter pro Minute nötig macht, was einem Bedarf von zwei Flaschen Sauerstoff in 24 Stunden entspricht, wollen Moro und Lunger komplett darauf verzichten. Dementsprechend gefährlich fallen die geplanten Klettervorhaben im alpinen Stil aus, die durch den Sauerstoffmangel noch zusätzlich erschwert werden.

„Wir haben unsere Körper so gut es geht trainiert, damit wir mit der Stresssituation auf einer solchen Route optimal zurechtzukommen. Aber keiner von uns weiß wirklich, was in einer so langen Zeit in dieser Höhe auf uns zukommt,” beschreibt Simone Moro die nicht kalkulierbaren Schwierigkeiten und Gefahren des atemberaubenden Abenteuers. Tamara Lunger fügt hinzu: „Als Alpinistin ist man ständig auf Suche nach etwas, das nicht nur die eigenen Grenzen erweitert, sondern auch die des Sports. Als die Idee zur Kangchendzönga Überquerung aufkam, wusste ich, dass durch diese Expedition beide Bereiche optimal bedient werden”.

Quelle: The North Face

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