Nikwax – Imprägnier- & Waschmittel Pflege- und Imprägnier-Tipps für Winterbekleidung


 
02.12.13
 

Outdoorjacken sind keine Wunderwaffen und wollen regelmäßig gepflegt werden. Das gilt gleichermaßen für Sommer- wie auch für Wintersportbekleidung. Die zum Skifahren, Snowboarden oder Skitouren- und Schneeschuhgehen überwiegend getragenen Softshells sollten daher umso pfleglicher behandelt werden, damit stets für ausreichend Atmungsaktivität gesorgt ist. Denn nicht nur die Wasserdichtigkeit, sondern auch die Atmungsaktivität einer Membrane werden durch Schmutz und die beim Schwitzen abgebenen Körperfette beeinträchtigt. Das heißt im Klartext: Winterbekleidung am besten noch vor Beginn der eigentlichen Wintersaison kurz in die Waschmaschine packen und anschließend mit entsprechenden Imprägniermitteln behandeln, um den Allwetterschutz wieder aufzufrischen.

Wann und was sollte imprägniert werden?

Spätestens dann, wenn das Obermaterial Feuchtigkeit aufsaugt, sollte das Kleidungsstück gewaschen werden. Ansonsten kann die körpereigene Feuchtigkeit an der Innenseite der Jacke bzw. Hose nicht mehr nach außen entweichen. Die Folge: ein unangenehm frösteliges Gefühl auf der Haut. Wer allerdings nur die Außenschicht, also lediglich das Softshell pflegt, darunter aber eine nicht mehr optimal funktionierende Mittel- oder Basisschicht trägt, kommt bei Aktivitäten im Schnee dennoch schnell ins Schwitzen. Daher sollten neben der Soft- oder Hardshelljacke idealerweise auch die einzelnen Zwischenschichten sowie die Funktionsunterwäsche gepflegt werden. Gleiches gilt auch für die Bekleidung zum Wandern, Mountainbiken oder Trailrunning.

Worauf ist beim Imprägnieren zu achten?

Beim nachträglichen Imprägnieren sollte unbedingt darauf geachtet werden, PFC-freie Imprägniermittel zu verwenden. Denn entgegen vieler Aussagen von Pflegemittelherstellern kann sich jede Art von PFC-Verbindung (ganz gleich ob C8 oder C6) in gefährliche Substanzen abbauen. Diese verbleiben sowohl in der Umwelt als auch im menschlichen Körper permanent zurück – mit unabsehbaren Langzeitfolgen. Aus diesem Grund verzichtet z.B. der britische Pflegemittelspezialist Nikwax bei all seinen Produkten schon seit jeher auf den Einsatz von jeglichen PFC-Chemikalien, schädlichen Lösungsmitteln oder Treibgasen.

Pflege- und Imprägnier-Tipps für alle Bekleidungsschichten:

Schritt 1 – Reinigung:
Softshell und Zwischenschicht (z.B. Fleece oder Jacken mit Kunstfaserfüllung) zuerst mit Nikwax Tech Wash bei 30°C in der Waschmaschine waschen. Für Daunenprodukte gibt es das speziell darauf abgestimmte Nikwax Down Wash. Das soll die Atmungsaktivität wiederherstellen und die ursprüngliche Imprägnierung reaktivieren – sofern sie überhaupt noch vorhanden ist. Achtung: Vor dem Waschen bitte sämtliche Reißverschlüsse, Klettverschlüsse und Druckknöpfe schließen, sonst könnte das Material in Mitleidenschaft gezogen werden.

Schritt 2 – Imprägnierung:
Nikwax Softshell Proof erneuert die Imprägnierung des Obermaterials, ohne dabei die Atmungsaktivität zu beeinträchtigen. Jacken mit wasserdichter/atmungsaktiver Membran bzw. aus Mikrofaser werden mit der Wash-In-Version bei 30°C in der Maschine imprägniert, während für Jacken mit PU-Beschichtung und/oder mit Feuchtigkeit transportierendem Innenfutter die aufsprühbare, treibgasfreie Variante verwenden werden sollte. Hiefür stark beanspruchte Stellen etwas mehr besprühen und ganz wichtig: die Nähte nicht vergessen. Jacken mit Kunstfaserisolierschicht am besten mit Nikwax TX Direct imprägniert.

Wer beim Waschen der Outdoorbekleidung gleichzeitig auch Tech Wash von Nikwax verwendet, muss sie nur ca. alle 3-4 Waschgänge nachimprägnieren – je nach Verschmutzungsgrad. Auch eine Aktivierung der Imprägnierung mithilfe der Wärme im Trockner ist laut Hersteller nicht (!) mehr notwendig, um die volle Wirkung der Imprägnierung zu erzielen. Dank PFC-freier Herstellung auf Wasserbasis reicht es demnach, die Klamotten im Bad aufzuhängen oder an der frischen Luft trocknen zu lassen.

Für Fleecejacken aller Art bietet Nikwax mit Polar Proof ein spezielles Mittel an, das die Fleecefasern besonders schonend imprägniert. Gleichzeitig bleibt auch die Atmungsaktivität erhalten, da sich Polar Proof um jede einzelne Faser legt und auch das Pillen minimiert. So kann auch ein Fleece beim Skifahren als Außenschicht getragen werden, sollte es für ein Softshell zu warm sein. Polar Proof lässt sich einfach in der Maschine einwaschen, ebenso wie das speziell für Daunenprodukte entwickelte Nikwax Down Proof, das für optimale Bauschkraft bzw. Wärmeleistung der Daune sorgt und bei feuchtem Wetter die Gewichtszunahme minimiert.

Schritt 3 – Pflege von Basisschichten:
Auch Basisschichten können jetzt getrost zusammen mit der normalen Wäsche in der Maschine gewaschen werden. Hierfür braucht nur das Pflegemittel Nikwax BaseFresh an Stelle des Weichspülers verwendet werden. Es sorgt dafür, dass neben der Bekämpfung von geruchbildenden Bakterien die Feuchtigkeit transportierenden Eigenschaften erhalten und laut Hersteller sogar um das dreißigfache verbessert werden. Währenddessen die Trocknungszeit um bis zu 90% beschleunigt wird. Ein positiver Nebeneffekt: Auch die restliche Wäsche scheint schneller zu trocknen!

Noch ein Tipp von der airFreshing-Redaktion: Wer das eine oder andere Produkt von Nikwax ausprobieren will, sollte beim Nikwax WebQuiz mitmachen. Wer dort die recht einfachen Fragen beantwortet, erhält als Belohnung ein paar Gratisproben von Nikwax.

Die Preise für Nikwax Imprägnier- und Waschmittel (je 300 ml):

Nikwax gibt’s beim Outdoorfachhändler oder direkt auf www.nikwaxwebshop.de, jetzt in der Vorweihnachtszeit sogar mit ein paar tollen Angeboten:

Tech Wash: 10,- Euro (UVP)

Softshell Proof Wash-In: 14,- Euro (UVP)

Softshell Proof Spray-On: 15,- (UVP)

Polar Proof (Konzentrat): 11,50 (UVP)

Down Wash: 10,- (UVP)

Down Proof: 14,- (UVP)

BaseFresh: 9,- (UVP)

Quelle: Nikwax

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