Ratgeber – GORE-TEX Transalpine Run 2018 „Der Schmerz ist dein Freund“ – wertvolle Tipps für Ultraläufer


 
11.07.18
 

Der GORE-TEX Transalpine Run gilt als Klassiker unter den beliebtesten Trailrunning Events weltweit. In nur sieben Tagen über die Alpen zu laufen und das als Zweierteam ist für viele DER Traum schlechthin. Damit verbunden sind aber auch extreme mentale und physische Herausforderungen. Wer nicht die komplette Strecke mit insgesamt 255,4 km und 16.398 Höhenmeter im Aufstieg zurücklegen möchte, kann in diesem Jahr erstmals lediglich zwei der sieben Etappen im Rahmen des „RUN2“ bestreiten. Dabei gilt es insgesamt 70 Kilometern und 4.000 Höhenmetern im Aufstieg zu meistern. Denn gerade bei unerfahrenen Bergläufern kann während eines solchen Rennens so einiges passieren – sei es durch Übermüdung, durch Schmerzen oder einfach aufgrund von mentaler Erschöpfung. Gute Vorbereitung und die optimale innere Einstellung sind daher essentiell. Mentalcoach Hannes Mur weiß aus eigener Erfahrung, was es bedeutet solch eine Herausforderung anzugehen und gibt fünf wertvolle Tipps, um das selbstgesteckte Ziel tatsächlich erreichen zu können.

5 Tipps für Ultraläufer, Trailrunner und Bergläufer:

Johannes Mur (Mentaltrainer & Coach) ist ein passionierter Hobbysportler, mehrfacher Marathon Finisher auf der Straße, am Berg, beim Langlaufen und mit dem Rad. Er ist einer der TOP 100 – Trainer bei Speakers Excellence und wird im deutschen Rednerlexikon geführt. Zusammen mit seiner Frau hat er 2009 das Zentrum für Lebensqualität in Vahrn (Südtirol) gegründet und arbeitet mit Unternehmern, Teams und Führungskräften aus der Wirtschaft sowie mit Spitzensportlern auf höchstem internationalem Niveau.

1. Ziele und Fokussierung: Mentale Strategien, Visualisierungstechniken und Methoden der Aktivierung helfen uns, auf den Punkt genau die bestmögliche Performance abzurufen und wenn es sein muss, auch über uns hinaus zu wachsen.

2. Motivation: Was treibt mich an? Was hemmt mich? Wer motiviert an sein Projekt herangehen will, muss sich und seine inneren Muster nicht nur kennen, er muss sie auch bewusst im Sinne seiner Ziele nutzen können. Speziell im Ausdauersport ist der wichtigste Muskel unser Kopf und unser Kraftstoff das emotionale Korsett.

3. Achtsamkeit: Jeder Ausdauerathlet weiß, wie sehr er seinen Körper spürt. Doch hören wir auch immer rechtzeitig, was er uns sagt? Nehmen wir achtsam wahr, was im Hier und Jetzt gerade passiert? Diese Fähigkeit ist nicht nur für unsere Gesundheit wichtig, wenn wir an die Grenzen gehen, sie muss auch geübt und trainiert werden.

4. Umgang mit Schmerz: Beim Trailrunning kann schnell etwas passieren, ein Sturz, eine Zerrung … und dann? Auch ohne einen Unfall können plötzlich Schmerzen auftreten, die uns zum Aufgeben zwingen können. Mental-Techniken wie etwa die „Hologramm-Technik“, bei der ein Athlet den Schmerz mental isoliert und gewissermaßen aus dem Körper heraushebt, um ihn nebenherlaufen zu lassen, können in solchen Fällen akut helfen, den Schmerz zu überwinden und den nächsten Check-Point oder vielleicht auch das ersehnte Ziel zu erreichen.

5. Regeneration: Das beste Training nützt nichts, wenn nicht ausreichend regeneriert wird. Regeneration ist aber nicht nur körperlich, sondern auch mental wichtig.

Über den GORE-TEX® Transalpine Run „RUN2”:

Bei der 14. Ausgabe des GORE-TEX Transalpine Runs gibt es erstmals die Möglichkeit, beim neuen Format „RUN2“ nur die ersten beiden Etappen im Zweier-Team mitzulaufen. Die erste Etappe führt dabei von Garmisch-Partenkirchen (auf knapp 700 Metern Höhe) durch das Wettersteingebirge über 43,7 Kilometer bis nach Nassereith in Österreich. Der höchste Punkt liegt bei 1.868 Metern. Insgesamt sind am ersten Tag 2.470 Höhenmeter im Aufstieg zu bewältigen! Am zweiten Tag geht’s von Nassereith nach Imst. Nach dem langen Vortag dürfen sich die Teilnehmer des GORE-TEX Transalpine-Run „RUN2“ auf 27,6 Kilometer und 1.624 Höhenmeter freuen.

Quelle: GORE-TEX®

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