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RED BULL X-ALPS 2009 DAS RENNEN BEGINNT!


 
20.07.09
 

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Gestern durfte ich mir live den Start der Red Bull X-Alps in Salzburg am Mozartplatz anschauen. Nach dem Startschuss hiess es für die Athleten zum ersten Turnpoint auf den Gaisberg zu laufen. Der einzige deutsche Teilnehmer Michael Gebert kam unter den ersten 3 auf dem Gaisberg an und konnte noch vor Pierre Carter, der als erster den Gaisberg erklommen hat, in die Luft abheben. Aufgrund des schlechten Wetters gab es für die Teilnehmer aber nur einen kurzen Gleitflug ins Tal, um dann per pedes weiter Richtung Watzmann zu laufen. Aktuell führt Toma Coconea aus Rumänien das Feld an und befindet sich kurz vor dem Großglockner. Michi Gebert ist auf Position 7. Da alle Teilnehmer der Red Bull X-Alps mit einem GPS-fähigen Handy ausgestattet sind, ist man auf www.redbullxalps.com unter Live Tracking immer auf dem aktuellsten Stand, welcher Teilnehmer sich gerade wo befindet und was er macht.
Offizielle Pressemitteilung:


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Gestern starteten 30 Athleten von Salzburg aus ins Abenteuer ihres Lebens: das diesjährige Red Bull X-Alps. Um 11.30 Uhr fiel der Startschuss für das Rennen und verpasste so manchem Besucher auf dem Mozartplatz einen ordentlichen Schreck – dieser war aber nichts im Vergleich zu dem, was nun auf die Athleten zukommt.
Sie müssen sich nun Europas schwierigsten Berge und den extremen alpinen Wetterverhältnissen stellen. Die Regeln schreiben vor, dass die Teilnehmer die gesamte Alpenkette überqueren müssen, und das nur zu Fuß oder per Paragleiter, bis sie ihr Ziel in Monaco erreichen.
Gleichzeitig mit dem Startschuss stürzten sich die Teilnehmer direkt ins Rennen und eilten im Laufschritt ihrem ersten Etappenziel entgegen: dem Gaisberg. Pierre Carter (RSA) war der erste, der den 1288m hohen Gipfel erreichte. Vor den Augen tausender Zuschauer setzte sich der Südafrikaner mit einer Zeit von 1h 10min, die durch den Eventsponsor Suunto festgehalten wurde, vor seinen Mitstreitern an die Spitze.
Für Carter ist es die erste Teilnahme an Red Bull X-Alps und vor dem Rennen zeigte er sich noch relativ entspannt: „Für mich ist es das erste Mal, also habe ich weit weniger Druck als die anderen Athleten“, erklärte er. Carter wurde für seine Leistung mit dem Preis des SalzburgerLand Gaisbergkönigs ausgezeichnet, bestehend aus einem dreitägigen Luxusurlaub, den er allerdings noch für einige Zeit nicht genießen können wird.
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Knapp auf Carters Fersen folgten Christan Amon (AUT2) und Michael Gebert (GER). Die Piloten starteten ihren ersten Flug in den wolkenbedeckten Himmel über Salzburg. Aufgrund des fehlenden Auftriebs landeten sie bald darauf im Tal und packten dort ihre Rucksäcke, um ihren Weg nach Südwesten fortzusetzen.
Was nun folgt, ist ein heißer Kampf um die Führung, den die Athleten derzeit zu Fuß unter sich austragen. Ihr nächstes Ziel ist der Watzmann, gefolgt vom mächtigen Großglockner, mit 3798m der höchste Berg Österreichs. Als nächstes stehen für die Athleten der Marmolada, das Matterhorn und der französische Mont Blanc auf dem Programm, bevor sie ihren Weg in Richtung Süden über den Mont Gros nach Monaco fortsetzen. Das Rennen wird je nach Wetterbedingungen voraussichtlich zwischen zehn und fünfzehn Tagen dauern.
Auf ihrem Weg werden die Athleten von Film- und Fototeams per Hubschrauber, Paragleiter und Geländewagen auf ihrem Weg begleitet. Hunderttausende Fans verfolgen das Rennen außerdem live auf www.redbullxalps.com, wo sie sich via Live Tracking und News-Reports in Echtzeit über die exakte Position eines jeden Athleten informieren können.

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