Review – Brunton Ember Solar-Akkuladegerät Das kleine Kraftwerk für unterwegs – Sonnenenergie zum Mitnehmen


 
06.11.13
 

Nie ist eine Steckdose in Reichweite, wenn man gerade eine braucht. Jeder der viel unterwegs ist, kennt diese Problem. Aber es gibt eine sinnvolle Abhilfe. Das Ember Solar-Akkuladegerät von Brunton.

Auch auf unserer airFreshing-Transalp 2013 hatten wir dieses kleine Kraftwerk mit im Gepäck.

Über Brunton:

BRUNTON wurde bereits 1894 von D.W. Brunton gegründet und gehört zu den ältesten Outdoor-Marken der Welt. Der Unternehmenssitz befindet sich noch immer in Riverton (Wyoming) am Fuß der Rocky Mountains, wo unter anderem bis heute Kompasse gefertigt werden. Das Produktportfolio umfasst außerdem tragbare Solarzellen und Batteriesysteme sowie Sportoptiken. BRUNTON positioniert seine Produkte als echte Premium-Produkte. Das Unternehmen gehört zur börsennotierten Fenix Outdoor AB.

Der Ember Solar-Akku:

Der Ember hat die perfekten Maße für die Hosentasche. Die Kapazität von 2800 mAh reicht für eine volle Smartphone-Aufladung, wenn weder Steckdose noch Zigarettenanzünder in der Nähe sind. Das mitgelieferte 3in1-USB-Kabel verfügt über einen Mini-USB, einen Micro-USB sowie über einen Adapter für das iPhone 4. Ein Überladungsschutz verhindert zudem die Beschädigung des Akkus, während das spritzwasserfeste Gehäuse Feuchtigkeit fernhält. Aufladen lassen sich die Akkus per Kabel über jede USB-Stromquelle (Computer, Ladegeräte, etc.) oder über die integrierten Solarzellen. Diese Möglichkeit erfordert jedoch etwas Geduld: Wegen der geringen Größe und Leistung der Zellen (Ember 100 mA) dauert die Aufladung etliche Stunden.

Das Fazit:

Der Ember Solar-Akku hält wirklich was er verspricht: Er ist klein, handlich und leicht. Der Akku ist ideal für Leute die viel unterwegs oder auf Reisen sind. Sogar im Outdoorbereich (z.B. Bike, Hiking, Ski-Tour, etc.) kann der Ember bedenkenlos eingesetzt werden wie der Praxistest auf unserer Transalp bewiesen hat. Sein Gehäuse sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch sehr robust. Selbst Temperaturschwankungen (Tag/Nacht) beim Außeneinsatz machen dem Akku und seiner Performance nichts aus. Die Solarzellen des Embers sind gut durch das Gehäuse geschützt und sobald Licht auf die Zellen fällt, wechselt der Akku automatisch in den Auflade-Modus.

Wichtig ist allerdings, dass der Akku vor Reiseantritt voll aufgeladen wird. Eine Aufladung über den Rechner dauert ca. 3 Std. (via 3in1 USB-Kabel), an der Steckdose rund 2 Std. (via 3in1 USB-Kabel und USB-Steckdosenadpter). Denn eine vollständige Ladung vor Beginn der Reise verringert später die nötige Ladezeit durch die Kraft der Sonne deutlich. Der Brunton Ember schafft es, ca. 15 – 25% der Akku-Kapazität eines Smartphones innerhalb einer halben Sunde aufzuladen. Das Laden des Akkus durch die Kraft der Sonne dauert hingegen ziemlich lange. Für ca. 25 % der Kapazität muss der Ember rund 3 Std. in der prallen Sonne liegen. Die lange Ladezeit über die Solarzellen ist eindeutig auf deren geringe Größe und Leistung zurückzuführen.

Eines steht fest, ohne den Ember hätten wir auf der Transalp wohl öfters in der Zivilisation nach einer Steckdose fragen müssen.

Die Details:

Maße: 9 x 6,5 x 2 cm
Gewicht: 140 Gramm
Kapazität: 2800 mAh (eine volle Smartphone-Aufladung)
Anschlüsse: USB und Mini-USB (am Akku)
Leistung der Solarzellen: 100 mA
Zubehör: 3in1 USB-Kabel
Preis: 80,- Euro

Mehr über die Akkus oder die Produkte von Brunton erfahrt ihr hier.

4 Kommentare zu
Review – Brunton Ember Solar-Akkuladegerät: Das kleine Kraftwerk für unterwegs – Sonnenenergie zum Mitnehmen

  1. Jochen kommentierte:

    Hey Mitch,

    Danke für den Testbericht. Interessantes Produkt. Glaube das wäre auch auf Open-Air-Festivals wie Rock am Ring sehr nützlich. Werd ich für die nächste Open-Air Saison mal in Betracht ziehen.

    Liebe Grüße
    Jochen

    • mitch kommentierte:

      Hi Jochen,

      ja klar übersteht der Akku auch ein Festival, da ist er in seinem Element. Darfst nur nicht vergessen den Ember vor dem Festival ordentlich zu laden 😉

      Greetz
      Mitch

  2. Klaus kommentierte:

    Hallo Mitch,

    vielen Dank für den Bericht.
    Für meine Wanderungen und gelegentlich Festivals nutzte ich einen Solar-Akku mit 23000 mAh. Die Solarleistung weiß ich nicht – ist aber auch nicht dringend notwendig.

    Für Dich nochmal gefunden http://bit.ly/23000mah.

    Ist zwar größer und schwerer, kann dafür auch noch ein zweites Handy versorgen.

    Liebe Grüße
    Klaus

    • mitch kommentierte:

      Hi Klaus,

      wir hatten den Akku im Rahmen unserer Transalp mit an Bord. Es standen daher Gewicht und Größe für uns im Vordergrund.
      Deine Empfehlung ist eine Alternative. Aber mit den Abmessungen etwas unhandlich im Gebrauch.

      Greetz
      Mitch

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