Testbericht – Bike Special 2015 Komplettes MTB-Outfit für trailhungrige Gentlemen – mit Durchblick zum Rundtritt


 
16.11.15
 

Passionierte Mountainbiker können bestätigen was Einsteiger zumeist mit etwas Frust erst in Erfahrung bringen müssen. Die Wahl des richtigen Mountainbikes für den jeweiligen Einsatzbereich ist nur die halbe Strecke auf dem Weg zum ungetrübten Trailgenuß. Mindestens genauso wichtig wie das richtige Gefährt unterm Hintern ist auch die Ausstattung des Fahrers selbst. Wer sich nun die Frage stellt „Was brauche ich denn eigentlich alles für die ersten Runden im Bikepark“, der findet ein paar Anworten in unserem Sommer Bike Special 2015. Für all diejenigen, die bereits genau wissen was benötigt wird, aber auf dem Markt sprichwörtlich den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen, servieren wir nach unseren Empfehlungen für MTB-Ladies nun in mundgerechten Häppchen ein komplettes MTB-Outfit für die Herren der Schöpfung.

uvex quattro pro Helm – stylischer Allmountain Helm

Das moderne Design des uvex quattro pro Allmountain Helm fällt sofort ins Auge, die farbliche Unterteilung der Crossblende, des Spoiler und der Double Inmould Partie setzen sich ideal zum Kernelement des Helms ab. Zur grundlegenden Ausstattung des quattro pro gehören neben dem Insektenschutz auch großzügige Belüftungsöffnungen im vorderen Helmbereich. Über das Anatomic IAS Verstellsystem kann der Helm stufenlos an den Kopf angepasst werden, während die Double Inmold Konstruktion für einen kompromisslosen Schutz im Falle eines Sturzes sorgen soll. Eine integrierte Kamera-Halterung sowie die im Neigungswinkel verstellbare Blende runden den funktionalen Fahrradhelm noch zusätzlich ab.

Das aF-Urteil – bombenfest sitzender Kopfschutz mit praktischen Features:

Der stylische Allmountain-Helm ist durch seine gut abgestimmte Farbkombination auf jeden Fall ein Hingucker. Aber nicht nur in punkto Style weiß der Halbschalen-Helm zu überzeugen. Neben den beiden Basis-Größen (Schalengrößen) lässt sich die Passform mittels des Anatomic IAS Verstellsystem schnell und leicht an die jeweilige Kopfform anpassen. So erfolgt die Feinjustierung ganz einfach mittels der Neigung des Systems am Hinterkopf. Passend eingestellt sitzt der Helm selbst bei einem „Schütteltest“ mit offenen Kinnriehmen bombenfest. Und dank der guten Polsterung gibt es bei längeren Touren keine unangenehmen Druckstellen und ist bester Tragekomfort garantiert. Die Belüftung fällt aufgrund der 17 Öffnungen sehr gut aus, wobei die schon ab Werk integrierten Fliegengitter für den nötigen Schutz sorgen.

Die Riemen bestehen aus einem robusten, aber dennoch weichen Material. Über den Schnellverschluss mit Druckschalter lässt sich der Kinnriemen problemlos lockern (bis zu 2 cm), ohne dass dieser dafür komplett geöffnet werden muss. Die Verarbeitung ist sehr hochwertig und wir konnten während des gesamten Tests keinerlei Mängel feststellen.  Für die Befestigung von Actioncams ist der Kopfschutz zudem mit einem praktischen Kameraadapter ausgestattet, der im Lieferumfang bereits enthalten ist und mit dem sich technisches Gerät verdreh- und wackelsicher auf dem Helm befestigen lässt. Helmlampen wie zum Beispiel die Piko von Lupine lassen sich ganz einfach per Klettband befestigen. Nur für Klebepatches ist definitiv zu wenig Platz auf der Außenschale. Je nach Größe des Klebepatches kann diese auf den Kameraadapter geklebt werden, wodurch die Kamerahalterung zur Lampenhalterung wird (Befestigung dieser Arte wurde von uns nicht getestet).

Unser Gesamtfazit: Der quattro pro ist ein zuverlässiger und komfortabler Kopfschutz für erhöhte Sicherheit und ungebremstes Trailvergnügen.

Die Details:
Besonderheiten: einstellbare Crossblende, Spoiler, Helmkamera-Adapter, 17 Belüftungsöffnungen mit Fliegengitter
Schutz: Double Inmould Konstruktion
Einsatzbereich: Trail, Allmountain, Enduro
Farben: blue-orange mat, black mat, green-lemon mat, black-withe mat
Gewicht: 330 Gramm
Größen: 52-57, 56-61 (2 Schalengrößen)
Preis: 139,95 Euro (UVP)

uvex sportstyle 700 vario – Bikebrille für besten Durchblick

Während einer MTB-Tour ist eine Radbrille nicht selten binnen kürzester Zeit völlig unterschiedlichen Lichtverhältnissen ausgesetzt. Das Kunstsück sich an diese verschiedenen Bedingungen anzupassen, soll der sportliche Augenschutz von uvex in Perfektion beherrschen. Denn aufgrund der variomatic®-Technologie passen sich die Brillengläser automatisch und in Sekundenbruchteilen stufenlos an die jeweils herrschenden Lichtverhältnisse an. So werden die Augen bei gleißender Sonne durch eine dunkle Tönung der Filter vor dem grellem Licht geschützt. Führt der Trail wenig später in den Wald, klart die Radbrille wieder auf und soll für vollen Durchblick auf schattigen Passagen sorgen. Unabhängig vom Tönungsgrad bietet die Bikebrille einen 100%-igen Schutz vor schädlichen UVA, UVB oder UVC-Strahlen. Durch die zusätzliche Anti-Fog-Beschichtung supravision® und die optimal positionierten Belüftungsöffnungen am Glasrand verspricht die Radbrille zudem selbst bei schweißtreibenden Anstiegen klar zu bleiben und nicht zu beschlagen.

Das aF-Urteil – perfekte Passform und Filter mit leichten Schwächen:

Die Radbrille schränkt trotz des robusten Full-Frame Rahmens nicht das Sichtfeld ein und schließt optimal am Gesicht ab, sodass die Augen nicht durch lästigen Zugwind beeinträchtigt werden. Die Belüftung der Brille funktioniert verhältnismäßig gut, allerdings kann es im Stand und bei schweißtreibender Trail-Action unter Umständen zum Beschlagen der Filter kommen. Sobald man sich jedoch wieder in Bewegung setzt, lüftet sich der Nebel aber schnell wieder. Hervorzuheben ist auch die optimale Passform, die mithilfe der verstellbaren Nasenbügel und der elastischen Bügel noch zusätzlich an den Kopf angepasst werden kann. Nicht gänzlich zufriedenstellend ist die versprochene Reaktionszeit der selbstönenden Filter, die zwar gute Arbeit leisten, aber sich nur bei starken Hell-/Dunkel-Kontrasten wirklich zügig an die jeweiligen Lichtverhältnisse anpassen. So stellt sich die Tönung der Gläser zwar auf die verschiedenen Bedingungen ein, stößt bei einer rasanten Trailfahrt durch den Wald an seine Grenzen und dunkelt für manche Geschmäcker evtl. nicht ausreichend genug ab. Zudem sind die Filter nicht kontrastverstärkend, was bei bestimmten Lichtverhältnissen aber durchaus hilfreich wäre, um die Details entlang, wie auch an den Seiten des Trails besser erkennen zu können.

Unser Gesamtfazit: Die Radbrille schränkt das Sichtfeld nicht ein und reagiert dank der variomatic®-Filter zügig auf die wechselnden Lichtverhältnisse, allerdings für unseren Geschmack nicht schnell genug.

Die Details:
Besonderheiten: variomatic®, supravision®, Easy To Clean, Direct Lens Ventilation, anpassbare Soft-Nasenpads und Softbügel
Material – Gläser: Polycharbonat
Lichtdurchlässigkeit: 9 – 74%
Filterkategorie: S1 – S3
Farben: withe mat, black mat, black mat orange
Preis: 129,95 Euro (UVP)

POC Index Air Glove – Fingerschutz mit optimalem Grip

Der POC Index Air Glove ist ein leichter und gut belüfteter Handschuh der aus haltbarem Polyester-Gewebe mit perforierter Handfläche besteht und somit besten Tragekomfort garantieren soll. Die Kombination aus flexiblem Synthetik-Leder auf den Handinnenflächen und einer dünnen Silikon-Schicht an den Fingerspitzen verspricht zudem einen optimalen Grip am Lenker.

Das aF-Urteil – alles im Grip und perfekte Griffigkeit selbst in ruppigen Trails:

Ein guter Langfinger-Handschuh fürs Mountainbiken sollte einerseits optimalen Grip am Lenker und an den Bremsen bieten. Zum anderen muss aber auch die Belüftung stimmen, damit die Hände nicht schwitzen und durch den kalten Fahrtwind umso schneller auskühlen. Diese beiden ausschlaggebenden Eigenschaften erfüllt der Index Air Glove von POC ohne Beanstandungen. Grund hierfür ist die beidseitige Belüftung. So sorgen auf den Handinnenseiten platzierte Perforationslöcher für die nötige Luftzufur, während auf dem Handrücken ein luftdurchlässiges Polyester-Material zum optimalen Klima im Innern beiträgt. Dank dem dünnen Synthetik-Leder auf den Handflächen erhält der Fahrer eine sehr direkte Rückmeldung vom Lenker, wodurch eine bessere Kontrolle auf dem Trail ermöglicht wird. Die Silikon-Patches an Mittel- und Zeigefinger verhindern zudem auch ein Abrutschen von den Bremsehebeln bei ruppigen Passagen. Des Weiteren ist der Handschuh ergonomisch vorgeformt, um eine gute Anpassung an den Lenker sicherzustellen. Mit dem touchscreenkompatiblen Daumen lässt sich zudem das Handy schnell bedienen.

Unser Gesamtfazit: Der Index Air Glove von POC ist ein leichter MTB-Handschuh für alle die eine direkte Rückmeldung vom Trail und guten Grip an den Bremshebeln wie auch am Lenker bevorzugen.

Die Details:
Besonderheiten: Grip-Patches an Mittel- und Zeigefinger, perforierte Handinnenseite
Obermaterial: 90% Polyester, 10% Elasthan
Material Handinnenseite: 40% Polyurethan, 60% Polyamid
Farben: Thallium Green / Bohruim Red, Uranium Black, Hydrogen Withe
Größen:XS, S, M, L, XL
Preis: 49,95,- Euro (UVP)

Dynafit Transalper Jacket – Hardshell für besten Wetterschutz

Das Dynafit Transalper Jacket ist von Haus aus eher für längere Wandertouren und fürs Trailrunning in alpinem Gelände gedacht. Die dünne Schutzschicht kann aber auch ohne weiteres für den Einsatz bei diversen Sportarten zweckentfremdet werden. Die Hardshell bietet laut Hersteller einen perfekten Schutz für ausdauernde Aktivitäten im alpinen Gelände. Die wasserdichte, ultraleichte und atmungsaktive Drei-Lagen-Jacke besitzt zudem einen körperbetonten Schnitt und ein minimales Packmaß bei extrem niedrigem Gewicht. Zu guter Letzt enthält das Jacket Materialien die Bluesign® zertifiziert sind.

Das aF-Urteil – ultraleichte und minimalistische Schutzschicht:

Der athletische Schnitt und die körperbetonte Passform der Jacke macht jede Bewegung auf dem Mountainbike mit ohne dabei zu stören, sei es bei der Fahrt bergauf oder auf dem Single-Trail bergab. Die mit einfachen Gummizügen ausgestatteten Bündchen am Saum und an den Ärmeln verrutschen nicht und sind sehr formstabil. Das Drei-Lagen-Material hält dank der Wassersäule von 20.000 Millimeter zuverlässig dicht und ist zugleich atmungsaktiv, wodurch es unter der Hardshell nicht zum Hitzestau kommt und stets ein gutes Körperklima garantiert ist. Zusätzlich verfügt die Jacke noch über verdeckte Perforierungen (Belüftungs-Löcher) unter den Armen. Selbst kalter Fahrtwind prallt am DYNA Shell 3 Layer Material (eigene Dynafit-Membran) zuverlässig ab, wodurch ein Auskühlen bei windigem Wetter oder rasanter Abfahrt verhindert wird. Das minimalistische Design, das ohne weitere Taschen oder Fächer und mit einfachen RV´s daherkommt, macht die Jacke zu einem absoluten Leichtgewicht. Dadurch fällt auch das Packmaß enorm klein aus. Einziger Kritikpunkt ist die recht eng anliegende Kapuze, die nicht verstellbar ist und aufgrund ihres kleinen Volumen nur unter dem Helm getragen werden kann.
Die 2016er Version des Transalper Jackets bekommt eine zusätzliche Brusttasche für die nötigen Kleinigkeiten wie Schlüssel oder Handy.

Unser Gesamtfazit: Mit dem leichten, minimalistischen Regenschutz im Gepäck ist wetterunabhängiger Trailspaß absolut garantiert.

Die Details:
Besonderheiten: DWR-Beschichtung, verklebte Nähte, UV-Schutz, automatisch verriegelnder RV, minimales Packmaß (in Kapuze verpackbar)
Material: DYNA Shell 3 Layer Material
Farben: legion/3520 (blau), monster/5550 (grün)
Gewicht: 164 Gramm
Passform: athletisch
Größen: S – XXL
Preis: 220,- Euro (UVP)

Tatonka Audax 22 – funktionaler Rucksack für Mountainbiker

Der Audax 22 von Tatonka ist ein großzügig bemessener Daypack, der mit durchdachten Features wie einer Trinkschlauch-Fixierung am Schultergurt, einen Hüftgurt mit integrierten Reißverschlusstaschen, Schlüsselhalter und einer Regenhülle ausgestattet ist. Zudem verfügt der Bikerucksack über ein großes Innenfach, das durch weitere Fächer ergänzt wird und von außen durch seitlich platzierte Kompressionsriemen hinsichtlich Volumen angepasst werden kann. Werkzeug suchen, Fehlanzeige. So hält eine integrierte Werkzeugtasche alles Notwendige für den Notfall oder eine Panne bereit. Darüber hinaus besitzt der Rucksack noch ein separates Fach für die Trinkblase und eine Fixierung für eine Flasche mit Schlauchaufsatz. Seitlich platzierte Netztaschen sowie eine große Fronttasche mit integrierter Helmhalterung und verstaubarem Reflexband runden das Platzangebot ab. Für den nötigen Komfort und eine optimale Regulierung der Körpertemperatur soll das Vent Comfort-Tragesystem sorgen.

Das aF-Urteil – Kofferraum für Biker mit viel Platz und praktischen Features:

Der Bikerucksack überzeugte uns vor allem durch sein bequemes und komfortables Tragesystem. Denn einmal eingestellt sitzt der Audax 22 selbst bei ruppigen Abfahrten zuverlässig am Rücken an. Auch in punkto Regulierung des Körperklimas kann der Rucksack punkten und es kommt dank der geteilten Rückenpolster nicht zum Hitzestau. Genügend Stauraum bieten diverse Innenfächer, die schlau aufgeteilt sind und in denen die nötige Ausrüstung wie Pumpe, Ersatzschlauch, Mini-Tool, etc. problemlos Platz finden. Am Rücken ist zudem ein separates Fach für die Trinkblase integriert, wobei der Trinkschlauch selbst am Schultergurt fixiert werden kann. Das ist absolut Gold wert, denn so bleibt man damit bei einer rasanten Fahrt durchs Unterholz nicht an Ästen oder anderen Hindernissen hängen. Und ist der Rucksack mal etwas voller gepackt, sorgen die seitlichen Kompressionsriemen für ein kompaktes Volumen. Einziges Manko ist das etwas zu klein geratene Helmfach auf der Frontseite, in dem es je nach Beladung des Rucksacks für den Helm etwas zu eng  und die integrierte Halterung für die Riemen unter Umständen nur noch erschwert geschlossen werden kann.

Unser Gesamtfazit: Der Audax 22 ist der optimale Kofferraum für Mountainbiker, die für alle Fälle gerüstet sein wollen. Ein Daypack der viel bietet, ohne dabei überteuert zu sein.

Die Details:
Besonderheiten: Vent Comfort-Tragesystem, Hüftgurt mit Reißverschlusstaschen, inkl. Regenhülle, Fronttasche mit integrierter Helmhalterung
Material: 450 HD Polyoxford (weicher PU-beschichteter Polyesterschaumstoff), T-Square Rip (äußerst stabil und extrem leichtes Gewebe)
Farben: bright blue, red, black
Abmessungen: 45 x 24 x 14 cm
Preis: 100,- Euro (UVP)

SweetProtection Chumstick Jersey – funktionales MTB-Longsleeve

Das Chumstick Jersey von Sweet Protection ist ein atmungsaktives Longsleeve mit dauerhaft geruchshemmender und von Bluesign zertifizierter Polygen-Behandlung. Das Biketrikot besitzt zudem einen lässigen Schnitt wodurch es sich für rasante Trailabenteuer hervorragend eignet.

Das aF-Urteil – atmungsaktives und geruchsneutrales Leibchen fürs Grobe:

Als Einsteiger stellt man sich häufig die Frage, ob es nun ein Kurzarm- oder ein Langarm-Trikot sein soll? Eine Antwort darauf liefert das Chumstick Jersey von Sweet Protection. Denn das funktionelle, atmungsaktive Longsleeve kann das gesamte Jahr über getragen werden, egal ob als First- oder Second-Layer. Bei hohen Temperaturen werden die Ärmel einfach nach hinten geschoben und schon ist für ein Plus an Frischluft gesorgt, ohne das die Bündchen aus der Form geraten. Das robuste Material des Jerseys ist zudem äußerst atmungsaktiv und bietet einen optimalen Feuchtigkeitstransport. Dadurch ist selbst bei schweißtreibenden Trails jederzeit für eine optimale Regulierung des Körperklimas gesorgt. Doch damit nicht genug, besitzt das schnell trocknende Material auch noch geruchsneutralisierende und antiallergische Eigenschaften, wodurch der typische Geruch von Polyester-Trikots ausbleibt. Einzig die Verarbeitung stellte uns nicht zu 100% zufrieden, fransten die Nähte nach nur wenigen Waschgängen doch bereits aus.

Unser Gesamtfazit: Das Chumstick Jersey ist ein robustes MTB-Trikot und kommt dank der funktionalen Eigenschaften zur optimalen Regulierung der Körpertemperatur das ganze Bike-Jahr über zum Einsatz.

Die Details:
Besonderheiten: antiallergisch, geruchsneutral, schnell trocknend und atmungsaktiv
Material: 100% Polyester
Farben: Olive Green, True Black
Größen: S – XL
Preis: 79,- Euro (UVP)

SweetProtection Hunter Enduro Shorts – Freeridehose für Biker

Die Hunter Enduro Short bietet wie ihr langbeiniger Verwandter eine hervorragende Bewegungsfreiheit dank des elastischen Materials. Darüber hinaus soll die robuste Short durch eine dauerhaft wasserabweisende Oberfläche vor Schmutz und ungemütlichen Witterungsbedingungen schützen. Bei wärmeren Temperaturen oder schweißtreibender Trail-Action sorgen Belüftungs-RV an den Innenbeinen für eine optimale Regulierung der Körpertemperatur. Für den nötigen Tragekomfort sorgt ein großzügig verstellbarer Bund. Platz für diverse Utensilien bieten zwei seitliche Einschubtaschen sowie die beiden auf dem Oberschenkel platzierten Taschen.

Das aF-Urteil – robustes Kurzbeinkleid mit optimalem Klimakomfort:

Locker, luftig und leicht. Nein wir sprechen hier nicht vom Kaffeegebäck, sondern vom Tragekomfort der robusten Bike-Shorts. Die Passform der Radhose kann am Bund mithilfe von integrierten Klettverschlüssen optimal auf den Hüftumfang angepasst werden. Auch der lockere weite Schnitt sorgt für ein Plus an Tragekomfort und ermöglicht das Tragen von Knee-Pads ohne an den Beinen einzuengen. Hohe Temperaturen sind ebenso kein Problem, denn die optimal platzierten Ventilationsöffnungen an den Oberschenkeln und die lasergeschweißten Perforationen an den Beininnenseiten sorgen für eine angenehme Zirkulation und eine optimale Regulierung des Körperklimas. Die zwei Einschubtaschen an den Seiten und die beiden aufgesetzten Cargotaschen mit Reißverschluss bieten zudem ausreichend Platz für das ein oder andere Tool.

Unser Gesamtfazit: Die funktionalen Eigenschaften und die praktischen Features machen die Short zum reinsten Wohlfühlpaket für ruppige Trails.

Die Details:
Besonderheiten: Ventilations-RVs und Belüftungsöffnungen an den Innenschenkeln
Material: 64% Polyester (DuPont Sorona), 36% Polyester
Farben: Midnight Blue, Olive Green, True Black
Gewicht: ca. 350 Gramm (mittlere Größe)
Größen: S – XL
Preis: 119,90 Euro (UVP)

Five Ten Kestrel SPD – Bike-Schuh mit Boa Verschlusssystem

Der Kestrel ist ein superleichter und innovativer Enduro bzw. All-Mountain-Schuh, der mit dem innovativen Boa Verschlusssystem ausgestattet ist. Durch eine spezielle Außensohl-Cleat Verbindung erlaubt der Schuh zudem die Benutzung verschiedenster Pedalkörper von klein-plattformigen Egg Beaters bis hin zu groß-plattformigen DH Klickpedalen. Der Bikeschuh ist mit einem luftigem Mesh-Obermaterial ausgestattet, aber dennoch ringsum wasserundurchlässig  Dank der Compound-Außensohle, dem aus Carbon gegossenen Schaft und der dämpfenden Innensohle soll laut Hersteller für beste Kraftübertragung und komfortablen Tritt gesorgt sein – egal ob nun auf dem Rad oder zu Fuß in unwegsamen Gelände.

Das aF-Urteil – robuster MTB-Schuh mit optimaler Kraftübertragung:

Müsste man sich zwischen dem Kestrel mit seinem innovativen Boa Verschlusssystem und einem herkömmlichen SPD-Schuh mit Klett- oder Ratschen-Verschlusssystem entscheiden, dann würde unter Garantie die Wahl auf den Enduro und All-Mountain-Schuh von Five Ten fallen. Das Boa System ist leicht mit einer Hand zu bedienen, um es fester oder lockerer zu stellen. Dabei spielt es keine Rolle ob im Stand oder nachträglich während der Fahrt mit dem Mountainbike. Die eng anliegende Seilführung des Verschlusssystems und der aus Carbon gefertigte Schaft bieten dem Fuß optimalen Halt im Schuh, unabhängig von der jeweiligen Bewegung. Sind die Cleats erst einmal in die Pedale geklickt, fällt die Kraftübertragung dank der guten Passform optimal aus und ist jederzeit ein runder Tritt garantiert. Dank des luftigen Mesh-Obermaterials ist der Schuh zudem äußerst gut belüftet. Und sollte man unterwegs doch einmal vom Regen überrascht werden, ist der Kestrel ringsum wasserundruchlässig und sorgt zumindest für kurze Strecken für trockene Füße. Die rutschfeste Sohle bietet selbst auf feuchtem oder nassem Untergrund besten Halt und dank des Profils den nötigen Grip. Allerdings ist der Kestrel für längere Fußmärsche oder Trage- und Schiebepassagen nicht wirklich optimal geeignet. Zumindest ist er für solche Bike & Hike Touren nicht bequem genug, was aber zum Großteil der für einen SPD-Schuh typisch steifen Sohle zuzuschreiben ist.

Unser Gesamtfazit: Unter dem Strich ist der Kestrel von Five Ten nicht nur ein verhältnismäßig leichter SPD-Schuh mit rutschfester Sohle und wasserdichten Eigenschaften, sondern sorgt dank des innovativen Verschlusssystems unter Garantie für einen runden Tritt auf einen Klick.

Die Details:
Besonderheiten: Boa IP1 Verschlusssystem, extra steifer und Carbon-verstärkter Schaft, stoßdämpfende EVA-Innensohle, Antirutsch-Fersen-Schale
Einsatzbereich: Enduro / All-Mountain
Sohle: Duale Gummimischung aus Mi6 und C4 Rubber
System: SPD, Außensohl-Cleat Verbindung
Farbe: Schwarz
Preis: 149,95 Euro (UVP)

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