Garmin fenix - GPS-Uhr im Härtetest bei der Mission "Icefox" in Spitzbergen (© Mike Fuchs)

Testbericht – Garmin fenix GPS-Uhr im absoluten Härtestest im ewigen Eis von Spitzbergen


 
24.06.13
 

Temperaturen bis -40°C und eine abgebrochene Traverse zum Nordkap auf Spitzbergen, das sind die harten Fakten der Expedition “Mission Icefox” von Mike Fuchs und Eric Folz. Insgesamt 23 Tage wanderten sie auf Spitzbergen durch das ewige Eis. Während Fuchs als Fotograf tätig ist, arbeitet Folz als Ingenieur bei Ticona. Der Kunststoffhersteller produziert unter anderem Material, aus dem unter anderem Expeditionsschlitten gefertigt werden. So war denn eines der Hauptziele der gemeinsamen Expedition auch der Test eines neuartigen Hochleistungskunststoffs für die sogenannten Pulkas, der unter arktischen Bedingungen höchste Belastbarkeit  mit extrem geringem Gewicht verbinden soll. Einmal vor Ort testete Mike Fuchs gleich noch die im vergangenen Jahr vorgestellte GPS Outdoor-Uhr Garmin fenix – und zwar so richtig intensiv.

Trackplanung bei bis zu -40 Grad im ewigen Eis

Mike Fuchs gab ein überaus positives Feedback über die GPS-Uhr ab, nachdem all seine Finger nach seiner Rückkehr wieder aufgetaut waren. Bereits im Vorfeld wurde das Team  vor navigatorische Schwierigkeiten gestellt. Schuld daran ist die geographische Lage von Spitzbergen, die aufgrund regionaler Gesteine eine Missweisung verursachte und den Kompass sehr ins Rotieren brachte.  So hatte sich das Team um die beiden Männer denn auch sehr mit der genauen Trackplanung als auch mit dem Garmin Basecamp beschäftigt. Und so folgten sie auf ihrem über 500 km langen Weg zum Nordkapp am Ende fast “nur” noch der GPS-Uhr von Garmin und hatten somit eine Sorge weniger.

GPS-Uhr als wichtigster Navigator im Expeditionsteam

Anhand von Satellitenbilder als auch vor Ort mit einer großen Karte der örtlichen Behörden galt es unterwegs, viele tückische und gefährliche Routen zu meiden. Denn das Polareis ist ständig in Bewegung und es tun sich im Laufe eines Jahres viele neue Gletscherspalten auf und sorgt dünner werdendes Meereis fortwährend für Gefahr. Dank der Garmin fenix konnte der GPS-Track schnell und unproblematisch angepasst und wieder auf die Uhr übertragen werden. Gerade aufgrund der extremen Witterungsbedingungen, der schnellen Routenkorrekturen, Ausweichmöglichkeiten und den enormen Distanzen waren die Expeditionsteilnehmer wirklich froh, einen starken Partner wie die fenix am Arm zu wissen. Zwar wird das große Display ab –20 Grad langsamer, aber auch bei –35 Grad ohne Körperwärme funktioniert die Uhr absolut tadellos. Und dank der großen und haptischen Knöpfe ist die Bedienung auch mit einem dicken Handschuh noch möglich. Als besonders hilfreich stellte sich jedoch das schnell aufgebaute und exakte GPS-Signal heraus. Aber auch andere Funktionen waren unentberlich wie z.B. die Kontrolle der Höhe um Gletscherspalten zu umgehen, die Möglichkeit, Wettertendenzen abzufragen oder um einfach nur einen Wecker dabei zu haben. Und selbst das Aufladen gelang über den USB-Port und in Verbindung mit einem Solarpanel ohne Probleme. Aber auch der beste Partner konnte nicht verhindern, dass die Expedition letztendlich doch abgebrochen werden musste.

Mehr Infos zur Expedition “Mission Icefox”: www.polymers-on-ice.com

Mehr Infos zur fenix von Garmin: www.garmin.de/fenix

Ein Kommentar zu
Testbericht – Garmin fenix: GPS-Uhr im absoluten Härtestest im ewigen Eis von Spitzbergen

  1. veischu kommentierte:

    Wie wir gerade aus unmittelbarer und vertrauenswürdiger Quelle erfahren durften, wurde die Tour nicht abgebrochen, sondern früher begonnen als geplant. Die Expedition sollte ganz im Norden starten, aufgrund eines Schadens an den scootern aber, die sie bis ganz nach oben bringen sollten, stiegen sie bereits 40 km weiter südlicher ein. Ansonsten verlief alles wie geplant.

    A.d.R. von airFreshing.com

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