Testbericht – Goal Zero Nomad 7 Plus / Venture 30 / Lighthouse mini / Light-A-Life mini Autarke Energieversorgung via Solarpanel, Akku-Pack oder Mini-Outdoorlampen


 
08.09.16
 

Frischluft-Aktivitäten werden zunehmend interaktiver und immer häufiger wandern elektronische Gadgets wie Smartphone, Navigationsgerät und Digitalkamera mit in den Rucksack. Über den Sinn und Unsinn mancher Geräte mag man diskutieren, nicht aber über deren Versorgung mit Strom. Denn wer schon einmal nur mithilfe eines Smartphones und ausschließlich online-verfügbarem Kartenmaterial durch die Gegend gestapft ist, weiß ein Liedchen davon zu singen, wenn der Saft allmählich zur Neige geht. Dann steht man dumm in der Weltgeschichte herum und weiß nicht mehr vor und zurück. Gerade weil die wenigsten sich mit der Bestimmung der Himmelsrichtungen anhand von bemoosten Baumstämmen und dem Stand der Sonne bestimmen können, ist es dann doch besser, wenn eine Powerbank als Rettung mit dabei ist. Noch schlauer ist ein Solarpanel, um komplett autark von konventionellen Stromquellen zu sein.

Neben Billigheimern aus dem Baumarkt, deren Produkte in der Regel mehr versprechenn als sie halten können, gibt es eine Vielzahl verschiedener seriöser Anbieter. Aber nur einer davon hat sich verdientermaßen mit seinen Produkten einen weltweiten Namen gemacht. Goal Zero kann durchaus als Pionier der mobilen Energielieferanten bezeichnet werden. Wir haben uns von den US-amerikanischen „Stromexperten“ ein komplettes Bundle zusammenstellen lassen – vom Solarpanel über eine Powerbank bis hin zur damit nutzbaren Campinglampe.

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Testbericht – Goal Zero Nomad 7 Plus, Light a Life Mini & Venture 30: Die Mini-USB-Lampe kann auch in Reihe geschalten werden (© airFreshing.com)

Über Goal Zero:

Das US-amerikanische Unternehmen stellte ursprünglich Produkte für humanitäre Hilfsprojekte her, um in Ländern ohne Stromversorgung mit entsprechenden Energiequellen versorgen zu können. Ziel war es, die Behausungen der Menschen in Entwicklungs- oder Schwellenländern wie die Demokratische Republik Kongo mit Licht und Strom auszustatten. Denn für gewöhnlich mussten die Bewohner abgeschiedener Dörfer weite und vor allem gefährliche Strecken zurücklegen, nur um einen Handy-Akku in der nächstgelegenen Stadt aufzuladen. Gerade weil Stromgeneratoren zu teuer sind und es häufig an den dafür benötigten Rohstoffen fehlt, verfolgten die Gründerväter von Goal Zero eine ganz eigene Mission – mithilfe erneuerbarer Energien nachhaltig für mehr Wohlstand und Bildung in den ärmsten Regionen der Welt zu sorgen.

Goal Zero NOMAD® 7 PLUS SOLAR PANEL – mobile Solarzelle für unterwegs tankbare Sonnenenergie

Das neue stoß- und wetterfeste Solarpanel präsentiert sich äußerst robust und verfügt über eine intelligente Ladetechnik, deren dynamischer Auto-Neustart sich automatisch an die vom jeweiligen Gerät benötigte Ausgangsleistung anpasst. Über die integrierte USB-Ladebuchse können die unterschiedlichsten mobilen Endgeräte angeschlossen werden, die zudem über eine praktische Power-flow-Anzeige verfügt. Mithilfe von vier LED-Lämpchen kann direkt abgelesen werden, mit welcher Intensität die Sonnenenergie genutzt wird. Dadurch kann das Solarpanel über den integrierten Seitenständer optimal ausgerichtet werden, um die Sonnenstrahlen maximal aufzufangen. Ebenfalls Teil der Ausstattung ist auch eine via Magnetkontakten abnehmbare und belüftete Meshtasche, in der sowohl das USB-Ladekabel als auch die zu ladenden Devices verstaut werden können.

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Goal Zero Nomad 7 Plus als mobile Striomversorgung auch unterwegs (© airFreshing.com)

Das aF-Testurteil von Veit: Mobile Energiequelle, die beim Laden direktes Sonnenlicht braucht und bei schlechtem Wetter nur wenig nützt

Wer eine Stromquelle sucht, um die zahlreichen mobilen Endgeräte auch unterwegs laden zu können, findet im Solarpanel von GoalZero zumindest eine Alternative zu Steckdose und Powerbank. Mithilfe kleiner Karabiner auf den Rucksackdeckel geschnallt, soll die Sonnenenergie direkt in Strom umgewandelt werden. Soll, denn leider funktioniert die Theorie in der Praxis nur bei direkt einfallendem Sonnenlicht und maximal dann, wenn sich keine Wolken vor den Feuerball schieben. Auch auf den richtigen Winkel kommt es dabei an, wer die maximale Ladung erreichen will. Daher eignet sich das Solarpanel eher als Stromquelle beim Campen, wo es – optimal zur Sonne ausgerichtet – tatsächlich ordentlich Schub macht. Für Ladevorgänge unterwegs eignet es sich leider eher nicht und kann unter Umständen sogar dafür sorgen, dass das Smartphone an Saft verliert. Denn durch die ständig schwankenden Ladezyklen weiß das Handy irgendwann nicht mehr wie ihm geschieht. In der Regel schaltet sich das Display nämlich ein, wenn es mit Strom versorgt wird. Auch die Powerbank von Goal Zero mag nicht einmal ansatzweise voll geladen werden, weshalb das Solarpanel unterwegs und bei schlechten Lichtverhältnissen eher als Balast durchgeht denn als nützliches Tool durchgeht. Daher ist das NOMAD® 7 PLUS SOLAR PANEL nur für denjenigen sinnvoll, der es richtig einzusetzen weiß.

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Goal Zero Nomad 7 Plus mit abnehmbarem Aufsteller (© airFreshing.com)

Statement seitens Goal Zero bzgl. der Performance des Solarpanels:

Solarenergie ist grundsätzlich eine Energieform, die sehr stark von äußeren Bedingungen abhängt. Wenn es bewölkt ist oder schattig, ist die Benutzererfahrung sicher beeinträchtigt. Entsprechend geht es bei Geräten wie dem Nomad 7 Plus nicht darum, sich komplett autark zu versorgen. Aber sie bieten unterwegs ein gewisses Maß an Unabhängigkeit von Steckdosen. Gerade der Nomad 7 Plus ist dank seines geringen Gewichts eine gute Ergänzung fürs Tourengepäck. Goal Zero empfiehlt den Einsatz von Pufferakkus, um die Sonne immer dann auszunutzen, wenn sie scheint, und die gespeicherte Energie zu verbrauchen, wenn man sie benötigt, auch wenn dann keine Sonne da ist. Prinzipiell ist das Nomad 7 Plus dafür optimiert, Schwankungen im Ladezyklus auszugleichen und nicht an das Gerät weiterzugeben. Dies setzt aber auch voraus, dass genug Sonneneinstrahlung da ist, um Strom zu erzeugen. Trotz der Möglichkeit, mobil Strom zu erzeugen, sollten Nutzer natürlich dennoch darauf achten, möglichst sparsam mit Energie umzugehen. Das bedeutet auch, Stromspeicher richtig zu nutzen, also beispielsweise während des Ladens über einen Akkupack Smartphones und Tablets m

Die Vor- und Nachteile im Überblick:

+ robustes und regenfestes Material
+ optimale Befestigungsmöglichkeiten
+ ideale Stromquelle beim Camping

– benötigt direkte Sonneneinstrahlung
– relativ lange Ladezeiten mobiler Devices

Die Details:
Besonderheiten: abnehmbarer Seitenstände mit integrierter Mesh-Tasche zum Verstauen von Geräten, LED-Kontrollanzeige, integrierte USB-Buche
Material: 7 Watt Monokristalline
Anschlüsse: 1A USB-Ausgang
Leistung – Ausgang: 2x USB (5V) mit bis zu 2,4 A (max. 12 Watt)
Maße (H x B x T): 11,4 x 8,25 x 2,5 cm
Gewicht: g
Preis: ,- Euro (UVP)

Goal Zero VENTURE 30 – mobile Powerbank für unterwegs

Der Zusatzakku speichert die nötige Energieleistung, die es unterwegs braucht, um mobile Endgeräte wie Smartphone und Tablet bzw. um eine Actioncam und Stirnlampen mit Mini-USB-Anschluss aufzuladen. Die Powerbank liefert hierfür eine Leistung von 30 Wattstunden bzw. 7800mAh, was in etwa für eine dreifache Ladung eines Handyakkus ausreicht. Geladen wird der Akku per Mini-USB entweder über die normale Steckdose oder via optimiertem Solarpanel Nomad 7. Je nach Sonneneinstrahlung und Stromquelle dauert der vollständige Ladevorgang zwischen 5 bis 16 Stunden. Das Gehäuse ist nach dem IPX6-Standard stoßfest sowie spritzwasser- und staubgeschützt. Es ist zudem mit einem integrierten Ladekabel für Endgeräte mit Mini-USB oder USB-Anschluss ausgestattet. Darüber hinaus verfügt es über eine im Gehäuse integrierte Batterie-Statusanzeige sowie eine helle LED-Lampe mit einer Lichtleistung von 65 Lumen.

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Goal Zero Venture 30 – eine multifunktionale Powerbank mit integriertem LED-Licht (© airFreshing.com)

Das aF-Testurteil von Veit: Smartes, outdoortaugliches und recht klobiges Multitool für Digital Junkies und mobile Endgeräte

Die Powerbank liegt verhältnismäßig schwer, aber dafür dank rutschfester Gummierung sicher in der Hand. Haptisch merkt man also bereits beim ersten Griff, dass man es mit einem wertigen und wasserfesten Gehäuse zu tun hat. Somit kann der Zusatzakku unabhängig vom Wetter auf jede Mehrtagestour mitgeschleppt werden. Praktisch ist das integrierte Ladekabel, mit dem der Akku selbst sowie auch die mobilen Freunde aufgeladen werden können. Hier sollte noch erwähnt werden, dass der Akku auch das gleichzeitige Laden der Powerbank und Stromzapfen als auch das parallele Laden zweier Endgeräte zulässt. Die Leistung reicht zwar nicht ganz an die angegebenen Ladezyklen heran, aber ist dennoch zufriedenstellend. Einzig das Beladen mit dem Nomad 7 Solarpanel klappt nicht wirklich zufriedenstellend, wenn man beide Gadgets über den Tag hinweg am Rucksack befestigt herumträgt. So lädt die Powerbank am effektivsten, wenn das Solarpanel fix an einer Stelle mit direkter Sonneneinstrahlung geladen wird. Genial ist die im Gehäuse integrierte und superhelle LED-Lampe, die mit 65 Lumen für taghelles Licht sorgt. Diese dient zugleich auch als Statusanzeige, um jederzeit im Bilde zu sein, wie viel Saft tatsächlich noch verfügbar ist. Einen weiteren Testbericht gibt’s auf IchLiebeBerge.ch

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Die Venture 30 Powerbank lässt sich aufladen und zugleich als Stromversorgung für die Light a Life Mini nutzen (© airFreshing.com)

Die Vor- und Nachteile im Überblick:

+ stoß- und wasserfestes Gehäuse
+ integriertes Ladekabel
+ integrierte LED-Lampe
+ integrierte Statusanzeige

– relativ hohes Gewicht
– relativ lange Ladezeit

Die Details:
Besonderheiten: gummiertes, stoßfestes und wasserfestes Gehäuse nach IPX6-Standard, integrierte LED-Lampe mit 65 Lumen und Batteriekontrollanzeige, integriertes Ladekabel, Ladefunktion für zwei Devices gleichzeitig
Ladedauer:
5 Stunden via USB oder in 9-16 Stunden via Nomad 7 Solarpanel
Batterie-Kapazität:
ca. 30 Wattstunden, 7800mAh (3.6V), ausreichend für 2-3 Ladungen eines Smartphones, 1x für ein Tablet, 5x Action-Cam und 5-10x einer Stirnlampe
Batterie: Cell Chemistry, Li-ion NMC, 18650 by LG chem/ Samsung
Leistung – Ausgang: 2x USB (5V) mit bis zu 2,4 A (max. 12 Watt)
Leistung – Eingang: 1x Mini-USB (5V) mit bis zu 2,1 A (max. 10,5 Watt)
Leistung – Lichtquelle: 65 Lumens White LED
Maße (H x B x T): 11,4 x 8,25 x 2,5 cm
Gewicht: 250g
Preis: 80,- Euro (UVP)

Goal Zero Light-a-Life Mini USB – Lichtquelle mit Aha-Effekt

Klein, kompakt und hell – so präsentiert sich die Mini-USB-Lampe mit einer Lichtleistung von 110 Lumen. Ausgestattet mit einem zusammenklappbaren Diffusor wird aus einer Spotlampe eine Laterne warmem Flächenlicht. Bis zu vier weitere Lampen können über den integrierten USB-Adapter miteinander in Reihe gekoppelt werden. Wer denn will, kann den Diffusor zudem noch gegen farbige Varianten tauschen, um eine bunte Lichterkette daraus zu bauen. Mithilfe des mitgelieferten Mini-Karabiners und den schlau platzierten Halterungen kann die kleine Lichtquelle problemlos im Zelt an die Decke gehangen werden.

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Klein und fein sorgt die Light a Life Mini für beste Lichtverhältnisse (© airFreshing.com)

Das aF-Testurteil von Veit: Smartes, outdoortaugliches und recht klobiges Multitool für Digital Junkies und mobile Endgeräte

Auf den ersten Blick mag man kaum glauben, dass dieses kleine Teil als Lichtquelle taugt. Doch die Mini-USB-Lampe belehrt uns eines besseren. Widererwarten fällt auch das sonst so kalte LED-Licht äußerst warm aus und sorgt dank dem Diffusor für eine angenehme Stimmung im Zelt. Da blendet nichts und ist dennoch hell genug, um entspannt ein Buch zu lesen oder zu kochen. Unglaublich kompakt und leicht passt die kleine Lampe in jeden Rucksack und sorgt überall für perfektes Licht. Und das stundenlang, denn der Stromverbrauch ist tatsächlich überaus minimal. Schon jetzt ein absolutes Lieblingsteil bei jeder Biwak- oder Campingtour. Einzig das Gehäuse wird mit der Zeit etwas warm, weshalb sehr empfindliche Finger besser nicht während des Betriebs zulangen sollten.

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Bis zu vier Light a Life Mini Lampen lassen sich in Reihe schalten (© airFreshing.com)

Die Vor- und Nachteile im Überblick:

+ klein, kompakt und leicht
+ angenehm warmes und helles Licht
+ minimaler Stromverbrach
+ koppel- und zwischenschaltbar per USB-Adapter
+ integrierte Aufhängemöglichkeiten

– wird unter Umständen etwas heiß

Die Details:
Besonderheiten: koppelbar in Reiehnschaltung, integrierter Ein- und Ausschalter
Laufzeit:
5 Std. (Switch 10) /10 Std. (Flip 20) /15 Std. (Venture 30) / 25 Std. (Sherpa 50)
Leistung – Ausgang: 1,75 bis 1,9 Watt
Leistung – Eingang: 5V, 0.38A, (1.9W max)
Leistung – Lichtquelle: 110 Lumens, 3500K LED
Maße (H x B x T): 37,7 Dia x 56,7mm
Gewicht: 68 g
Preis: ,- Euro (UVP)

Goal Zero LIGHTHOUSE MICRO USB – wiederaufladbare Campinglampe

Eine Campinglampe mit integrierter Powerbank zum Laden von mobilen Endgeräten. Genau dieses Feature solle die Lightouse-Micro-USB so praktisch machen. Dem nicht genug verfügt die Lampe auch über einen integrierten USB-Eingang, um mithilfe der eigenen Stromquelle andere Devices blitzschnell aufladen zu können. Wie viel Saft noch bleibt, zeigt eine LED-Anzeige an. Über einen Drehschalter kann das Licht zudem auch nur einseitig genutzt oder gedimmt werden, damit es nicht blendet. Dadurch variiert auch die Laufzeit der Lampe zwischen 400 bis 500 Stunden ohne Unterbrechung. Abgerundet wird das alles noch durch ein verlängertes USB-Kabel zum leichteren Laden der Lampe, einem ausklappbaren Standfuß und einen im Gehäuse integrierten starken Magneten. Um es noch komplett zu machen, kann der stromspendende Hochleistungs-Akku bei Bedarf auch getauscht werden.

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Die LIGHTHOUSE MICRO USB-Lampe ist Licht- und Stromquelle zugleich (© airfreshing.com)

Das aF-Testurteil von Veit: Smartes, outdoortaugliches und recht klobiges Multitool für Digital Junkies und mobile Endgeräte

Campinglampen sind entweder zu hell oder verbrauchen zu viel Strom. Bei der Lighthouse Micro ist beides nicht der Fall. Sie spendet ein warmes angenehmes Licht und das stundenlang. Besonders schlau ist aber der Gedanke, die Lampe generell auch als Powerbank zu nutzen. Somit hat man immer alles dabei. Besonders praktisch ist auch der Drehschalter, über den das Licht je nach Geschmack einfach heruntergedimmt oder auch nur einseitig genutzt werden kann. Dadurch blendet die Lampe in keinster Weise und dient als angenehme Lichtquelle beim Camping oder im VW-Bus. Denn mithilfe des starken Magneten lässt sich die Lampe problemlos an die Decke des Vans pinnen und so auch als Kofferraumlampe missbrauchen. Einzig der ausklappbare Standfuß ist etwas zu wackelig und auch der „Lampenschirm“ erhellt den Raum etwas zu difus. Aber in Hinblick auf die Multifunktionalität zwei durchaus verkraftbare Mankos.

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Dank eines starken Magneten lässt sich die LIGHTHOUSE MICRO fast überall befestigen (© airfreshing.com)

Die Vor- und Nachteile im Überblick:

+ Lampe und Powerbank in einem
+ über Drehschalter dimmbares Licht
+ verlängertes USB-Ladekabel
+ zweigeteilte Leuchtfunktion
+ praktischer Magnet zum Befestigen im Auto

– wackeliger Standfuß
– etwas zu difuses Licht

Die Details:
Besonderheiten: integrierter Magnet zum Befestigen an metallischen Gegenständen, ausklappbarer Standfuß, verlängertes USB-Kabel, integrierte USB-Buche, Kontrollleuchte, zweiseitig teilbare Leuchtfunktion, dimmbares Licht
Ladedauer:
4 Stunden via USB oder in 4-6 Stunden via Nomad 7 Solarpanel
Batterie-Kapazität:
ca. 30 Wattstunden, 7800mAh (3.6V), ausreichend für 2-3 Ladungen eines Smartphones, 1x für ein Tablet, 5x Action-Cam und 5-10x einer Stirnlampe
Laufzeit: Einseitig (low power) mehr als 500 Stunden, beidseitig (high power) mehr als 400 Std.
Batterie: Li-ion NMC, 11.25Wh (3.75V, 3000mAh)
Leistung – Ausgang: 1x USB (5V), mit bis zu 1A (max. 5 Watt)
Leistung – Eingang: 1x USB (5V), mit bis zu 1A (max. 5 Watt)
Leistung – Lichtquelle: 210 Lumen, White 3500K LEDs
Maße (H x B x T): 73.80Dia. x 105.45mm
Gewicht: 226g
Preis: ,- Euro (UVP)

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Klein, fein und oho – die mobile Stromversorgung von Goal Zero (©airFreshing.com)

Unser Gesamtfazit: Energie frei für mehr Freiheit

Auch wenn die alleinige Versorgung mobiler Endgeräte mithilfe der Sonnenenergie noch nicht zu 100% ausgereift ist, so ist allein der Gedanke dahinter mehr als nur ein nachhaltiger. Wer wirklich autark unterwegs sein will, sollte sich aber nach wie vor konventioneller Mittel bedienen oder einfach auf gewisse Dinge verzichten. Eines ist allerdings sicher, die Produkte von Goal Zero erfüllen ihren Zweck und überzeugen vor allem durch höchste Qualität und Funktionalität. Man merkt einfach, dass sich die Entwickler bei allem wirklich Gedanken gemacht haben. Auch wenn der durchschnittliche Anschaffungspreis für das ein oder andere Gadget im Vergleich zu preiswerteren Anbietern recht hoch erscheinen mag. Was man bekommt, ist ein grundsolides Gerät, das auch auf lange Sicht viel Freude bereiten dürfte. Wir sind schon jetzt gespannt für wie lange!?

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