Testbericht – Oakley Radar EV Path Prizm Trail Multifunktionsbrille mit innovativer Filtertechnologie für beste Sicht in jeder Hinsicht


 
01.08.16
 

Kürzlich lud der Sportbrillenexperte Oakley zum Presseevent in die Münchner Isartrails ein, um dort deren innovative PRIZM™ Filtertechnologie für Brillengläser „live und in Farbe“ zu testen. Mit von der Partie war auch der Slopestyle-Profi Rob J Heran, der seit über 10 Jahren als Oakley Athlet bei diversen Mountainbike-Rennen an den Start ging und gemeinsam mit seinem Bike Partner Canyon eigene Jugendcamps veranstaltet. Im Rahmen der Infoveranstaltung wurde uns neben der PRIZM™ Technologie selbst aber auch die Qualität der Brillengläser anhand einzelner Teststationen präsentiert. Ob sich die uns freundlicherweise zur Verfügung gestellte Multifunktionsbrille Oakley Radar EV Path Prizm Trail auch in der Praxis überzeugen kann, galt es beim Trailrunning als auch beim Mountainbiken in den Ammergauer Alpen erst noch herauszufinden.

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OAKLEY PRIZM™ LENS TECHNOLOGY

Die Prizm™ Technologie ist laut dem amerikanischen Experten für Sportbrillen eine Revolution in der Linsenoptik, die das Ergebnis jahrzehntelanger Forschung im Bereich der Farbwissenschaft ist. Demnach bieten die Gläser eine beispiellose Kontrolle der Lichttransmission, um bestimmte Farben des Lichts gezielt herauszufiltern und so den Kontrast zu maximieren. Auf diese Weise ermöglicht die innovative Glastechnologie ein hochpräzises Farbtuning für spezielle Umgebungen. Indem einzelne Details in der optischen Wahrnehmung für das menschliche Auge drastisch verstärkt und somit schneller erkannt werden, soll sich die Sicherheit und dadurch auch die Leistungsfähigkeit von Sportlern deutlich erhöhen – egal ob nun beim Hochleistungssport oder lediglich im Alltag.

Ergänzt wird die Prizm™ Technologie noch durch die bei Oakley Sportbrillen seit Jahren mitgebrachten High Definition Optics (HDO). Dabei handelt es sich um gleich mehrere patentierte Technologien, mit deren Hilfe die Sportbrillen diverse Testnormen des American National Standards Institute im Hinblick auf optische Klarheit, visuelle Wiedergabetreue und Aufprallresistenz nicht nur erfüllen, sondern laut Oakley häufig sogar noch übertreffen.

OAKLEY PRIZM™ Trail – mit Vollgas durch schnelle Trails

Die Prizm™ Technologie wird für verschiedene Einsatzbereiche angeboten, wobei die Filter hinsichtlich der Glasfarbe spezifisch angepasst werden. Schließlich kommen beim Golfen ganz andere Farbspektren zum Tragen als beim Mountainbiken oder beim Trailrunning. So gibt es insgesamt sieben unterschiedliche Arten an Filtern, die beeinträchtigendes Streulicht filtern und nur jene Farben verstärken, die für eine optimale Sicht tatsächlich relevant sind. Eine davon ist Prizm™ Trail, die vor allem Braun- und Rottöne des Untergrunds verstärkt und Grüntöne weiterhin hervorstechen lässt. Dadurch können Trailrunner und Mountainbiker die sonst nur schlecht einschätzbaren Übergänge des Untergrunds in puncto Beschaffenheit besser identifizieren – egal ob in schattigen Abschnitten oder auf Passagen mit gleißender Sonne.

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Farbspektrum der PRIZM® Trail Filter von Oakley

Einer der es wissen muss, worauf es auf bei rasanten Downhills wirklich ankommt, ist Oakley Athlet Rob J Heran, dessen Wurzeln im 4Cross sowie im Dual Slalom Racing liegen. Viele Jahre war er weltweit im Slopestyle unterwegs und bereist heute die ganze Welt auf der Suche nach den perfekten Trails für sehenswerte MTB-Filme. Seiner Meinung nach ist das Prizm™ Glas eine Liga für sich: „Einmal hindurch geblickt kommt es zum „Aha-Effekt“ und man möchte es nicht mehr missen. So musste ich früher ständig meine Gläser wechseln und mehr oder weniger mit einem Kompromiss leben“. Laut dem Münchner Frischluftfreund sind die Prizm™ Trail Filter wahre Multitalente, die sowohl mit den anspruchsvollen Bedingungen im finsteren Wald als auch in der prallen Sonne optimal klarkommen. Nur einen Nachteil hat Prizm™ seiner Meinung nach: „Wenn man die Brille wieder abnimmt, merkt man leider immer auch wie langweilig und grau die Realität eigentlich ist.“

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OAKLEY Radar® EV Path™ PRIZM™ Trail – Multisportbrille für Mountainbiker, Trailrunner und Speed-Hiker

Laut Oakley soll die Radar EV den Innovationen eines ohnehin schon revolutionären Designs noch eins oben drauf setzen – angefangen beim größeren Glas für ein erweitertes Blickfeld über besten Komfort des bruchfesten Rahmens aus O Matter® Material bis hin zum griffigen Halt der Unobtainium®-Komponenten. So verfügt die Multisportbrille gegenüber traditionellen Gläsern über Path- oder Pitch-Gläser, die eine bessere Performance ermöglichen sollen. Je nach Gesichtsform kann der Träger eine der beiden Scheiben auswählen, damit diese nicht die Wangen berührt und das erweiterte Blickfeld optimal ausgenutzt werden kann. Darüber hinaus ist das Brillendesign für eine maximale Belüftung konzipiert, um ein Beschlagen der Gläser effektiv zu verhindern. Sowohl Ohrbügel als auch Nasenpads sind aus Unobtainium® Material gefertigt, das einen sicheren Sitz der Brille sorgen soll und bei Schweiß sogar einen noch verstärkten Halt verspricht. Hinzu kommt noch ein Wechselglassystem, um je nach Anforderung die Filter binnen von Sekunden und mit nur wenigen Handgriffen austauschen zu können.

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Unser Gesamtfazit – die Vor- und Nachteile im Überblick:

Die Mulitsportbrille Radar® EV Path™ PRIZM™ Trail spielt in vielerlei Hinsicht in einer ganz eigenen Liga, denn dank des wirklich geringen Eigengewichts von nur 28 Gramm und dem rutschfesten Rahmen sitzt das Modell selbst bei rasanten Trails bombenfest am Kopf. Vor allem aber die PRIZM-Technologie sorgt für kontrastreiche und klare Sicht auch bei diesigen Verhältnissen. Und in der Tat, einmal aufgesetzt will man die Brille gar nicht mehr ablegen. Zu satt sind die Farben und lassen sich Hindernisse einfach deutlich besser identifizieren, als mit herkömmlichen Sonnenbrillen. Einzig die Belüftung funktionierte nicht zu 100% zufriedenstellend, wodurch die Gläser bei schweißtreibenden Aktivitäten gerne einmal beschlagen können. Etwas störend sind auch die Belüftigungsschlitze am oberen Rand, die beim Biken durchaus irritierend wirken, tauchen sie am Rand des Sichtfelds doch je nach Kopfhaltung als weiße Lichtpunkte auf. Dieses „Problem“ ist aber abhängig vom Blickwinkel und stört bspw. beim Trailrunning kaum bis gar nicht.

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+ hochwertige Verarbeitung und bruchsicher
+ bombenfester Halt selbst bei schnellen Bewegungen
+ optimale Sicht und klare Kontraste
+ sehr leichter Rahmen

– Filter beschlagen bei großer Anstrengung relativ leicht
– bei gleißendem Licht recht hell

Die Details:

Besonderheiten:Im Lieferumfang mit enthalten sind Microbag Large,stoßfeste Sport Soft Vault Case mit RV und Nosepad zum Wechseln
Einsatzbereich: Trailrunning, Mountainbiken, Speed Hiking
Glasbreite / Stegbreite / Linsenhöhe: 138 mm / 0 mm / 50 mm
Bügellänge: 128 mm
Light Transmission: 36%
Basislinsenfarbe: Grapefruit
Gewicht: 28 Gramm
Preis:
179,- Euro (UVP)

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