UVU – Extreme Craftsmanship Lessons from Afrika – „Verbotene Speedbegehung“ auf den Kilimanjaro


 
17.08.13
 

Für die Ultra-Marathonläufer und UVU Racing Laboratory Athleten Dr. Andrew Murray und Donald Campbell war die erste von 18 Etappen auf ihrem Weg quer durch Kenia gleich die schwerste. Innerhalb eines Tages galt es den Kilimanjaro zu besteigen und wieder hinab ins Tal zu laufen – rund 1.700 Hm bis auf fast 6.000 Hm und wieder zurück. Begleitet wurden die beiden Ultra-Marathonläufer von UVU Racing Laboratory Team Manager Dr. Sebastian Haag, der nicht nur filmte sondern als erfahrener Speedbergsteiger gerade bei den Bergetappen wertvolle Tipps geben konnte.

Prototypen für extreme Bedingungen mit bis zu -20°C

Den Kilimanjaro in nur einem einzigen Tag zu bezwingen, statt wie üblich in drei bis vier, stellt eine besondere Herausforderung für Mensch und Material dar. 5.895 Meter ragt sein Gipfel über die Savannen Ostafrikas und ist damit das höchste freistehende Bergmassiv der Erde. Die geographische Lage nahe am Äquator gepaart mit extremer Höhe sowie der Nähe des Indischen Ozeans ergeben außergewöhnliche Wetterverhältnisse. Der Weg zum Gipfel führt durch insgesamt fünf verschiedene Klimazonen: Gemäßigtes Klima beim Start am Umbwe Gate auf 1.600 Hm, feuchter und heißer Regenwald bis auf 3.000 Hm, trockene Hitze in alpinen Wäldern bis auf 4.000 Hm, trockene Hochwüste mit heftigen Temperaturschwankungen von +40°C bis 0°C und ab 5.000 Hm schlussendlich die arktische Gletscherzone mit z.T. starken Winden sowie Temperaturen bis zu -20°C. Für diese sehr unterschiedlichen Bedingungen rüstete UVU die drei Athleten mit den neuesten Prototypen der Premium-Ausdauersportmarke aus, sodass sie sich ganz auf den Kampf gegen den inneren Schweinehund konzentrieren konnten.

Verbote als zusätzlicher Anreiz für den Gipfelsturm

Da die lokalen Ranger eine Speedbegehung am Kilimanjaro nicht genehmigen, ist es verboten nachts am Eingangstor des Nationalparks zu starten. Das UVU-Team musste also bereits drei Tage vorher anreisen, gewöhnte sich im Camp auf 3.500 Hm an die dünne Luft, um am Abend vor dem Aufstieg heimlich zum Ausgangspunkt am Umbwe Gate abzusteigen. Mit abgeschaltenen Stirnlampen startete das UVU-Team exakt um 01.00 Uhr Ortszeit ihr gewagtes Vorhaben. Nach 07 h 15 min auf der Umbwe Route, der steilsten Route des Berges, war der Gipfel erreicht. Während eine Speedbegehung des höchsten Berges Afrikas die meisten Leistungssportler schon zufriedenstellen würde, war dies für Andrew Murray und Donnie Campbell erst der Anfang von insgesamt 18 Etappen. Es folgten weitere 850 Kilometer quer durch Kenia einschließlich des Mt. Kenia mit 5.199 Metern.

Lessons from Afrika – von den Besten lernen

Unter dem Claim: „Extreme Craftsmanship“ entwickelt UVU zusammen mit den weltbesten Ausdauerathleten maßgeschneiderte Bekleidungskonzepte für den Kampf gegen die eigenen Grenzen, was auch den Ursprung des Markennamen: „u versus u“ erklärt. Was läge also näher, als in der Nation mit den erfolgreichsten Läufern auf Spurensuche zu gehen, woher dieser Erfolg stammt? Das UVU-Team lief hierfür an 18 aufeinanderfolgenden Tagen jeweils einen Ultra-Marathon (50km) durch Ostafrika, insgesamt also 900km. Dabei trafen sie diverse Weltmeister und Olympiasieger sowie deren Trainer, um sie nach ihrem ganz persönlichen Weg in die Weltspitze zu befragen.

UVU – Equipment für den Kampf gegen den eigenen Schweinehund

UVU ist eine HighEnd-Bekleidungsmarke im Ausdauersportbereich, welche die innovativsten Technologien und Fertigungsmethoden nutzt, um einzigartige und hochfunktionelle Ausdauerbekleidung zu schaffen. Neben der Laufbekleidung, die exklusiv in ausgewählten Sportgeschäften sowie im hauseigenen Online-Store vertrieben werden, kreiert das UVU Racing Laboratory zusammen mit ausgesuchten Ausdauersportlern auch Bekleidung für andere Sportarten und Einsatzgebiete – ohne sich zwangsläufig kommerziell in diesen Segmenten etablieren zu wollen. Diese hochintensive Form der Produkt-Entwicklung entspricht der DNA der Marke: So ist z.B. auch die im Handel erhältliche Cold Race Laufkollektion über mehrere Jahre entwickelt worden und selbst für Temperaturen bis -40° Celsius geeignet.

Mehr Infos unter: www.uvuracing.com

Quelle: UVU

5 Kommentare zu
UVU – Extreme Craftsmanship: Lessons from Afrika – „Verbotene Speedbegehung“ auf den Kilimanjaro

  1. Toni Freudig kommentierte:

    Speedbegehung Kilimanjaro
    Teilen Sie mir doch bitte mit:
    An welchem Tag wurde diese Speedbegehung am Kilimandscharo durchgeführt?
    Welche Route wurde im oberen Teil benutzt?
    Wann genau waren die Athleten am Uhurupeak?
    Welche Route wurde im Abstieg benutzt?
    Wann genau war das Gate am Ende der Tour erreicht?
    Wie schnell war Sebastian Haag?
    Gibt es eine exakte Protokollierung dieser Unternehmung?
    Wer / Was sind Zeugen für die Speedbegehung; wurde der Aufstieg auf GPS aufgezeichnet?

    Mit freundlichen Grüßen
    Toni Freudig

  2. veischu kommentierte:

    Halllo Toni,
    wir machen uns gerade schlau und melden uns wieder bei dir, wenn wir mehr wissen.
    Schöne Grüße
    Veit vom airFreshing-Team

  3. veischu kommentierte:

    Hallo Toni,

    wir haben dir die angefragten Infos direkt in deine Fragen geposted:

    An welchem Tag wurde diese Speedbegehung am Kilimandscharo durchgeführt? => 03.07.2013
    Welche Route wurde im oberen Teil benutzt? => alles auf dem Link von Garmin zu sehen (siehe unten)
    Wann genau waren die Athleten am Uhurupeak? => alles auf dem Link von Garmin zu sehen
    Welche Route wurde im Abstieg benutzt? => alles auf dem Link von Garmin zu sehen
    Wann genau war das Gate am Ende der Tour erreicht? => alles auf dem Link von Garmin zu sehen
    Wie schnell war Sebastian Haag? => Basti Haag war Kameramann und ist die ganze Strecke mit Donnie und Andrew gelaufen und hat gefilmt (ist also Imme ein Stück schneller vorgelaufen um die beiden Schotten zu filmen)
    Gibt es eine exakte Protokollierung dieser Unternehmung? => alles auf dem Link von Garmin zu sehen
    Wer / Was sind Zeugen für die Speedbegehung; wurde der Aufstieg auf GPS
    aufgezeichnet? => Zeugen: Donald Campbell, Dr. andrew Murray, komplette Mannschaft Team Kilimanjaro (http://www.teamkilimanjaro.com )

    Hier noch eine Auflistung von Donald Campbell, der alles festgehalten hat:
    This is a brief outline of the two speed ascents we did in Africa along with links to the GPS files which give the times.

    Kilimanjaro – Umbwe Route, via the western breach.
    5 days acclimatisation then on the 6th day we did the speed ascent.

    Day 1; Umbwe Gate (1651m) to Barranco Camp (3986)m then back down to Umbwe Cave (2944m) to camp.
    Day 2; Umbwe Cave (2944m)to Arrow Glacier (4871m) then back down to Barranco Camp (3986m).
    Day 3; Barranco Camp (3986m) to just below the creater rim via Western Breach back down to Arrow Glacier (4871m) to Camp
    Day 4; Arrow Glacier (4871m) back to Barranco Camp (3986m)
    Day 5; Rest at Barranco Camp (3986m) then walked down to Umbwe Gate (1651m) for the start of the speed ascent on the 6th day
    Day 6; Speed Ascent of the Umbwe Route via the Wester Breach and descent of the Mweka Route, below is a link to the speed ascent of Kilimanjaro

    Garmin-Link: http://www.movescount.com/moves/move15445935#table-year=2014

    Speed Ascent of MT Kenya
    As we were still acclimatised from Kilimanjaro we did not have to spend any days acclimatising, so we went straight up Mt Kenya to Point Lenana (4985m) via the Naro Moru Route. below is a link to the speed ascent of MT Kenya
    Garmin-Link: http://www.movescount.com/moves/move15758257#table-year=2014

    Point Lenana is the 3rd highest peak on Mt Kenya but Batian and Nelion are very technical rock climbs.

    Ich hoffe das hilft dir soweit weiter.
    Beste Grüße

    Veit vom airFreshing-Team

    • Rocky kommentierte:

      Hallo Veischu

      Ich möchte noch anmerken das dies keine Links von oder zu Garmin sind, sondern von Suunto. Movescount.com ist die Trainingsplatform von der finnischen Präzisionmässgeräte Herstelle für Sport Suunto. Die Tracks wurden eben so mit einer Suunto Ambit aufgezeichnet.

      Beste Grüsse
      Rocky

      • veischu kommentierte:

        Servus Rocky,

        korrekt, wir haben die Daten auch nur vom Absender übernommen. Kann aber durchaus sein, dass die mit dem Garmin aufgezeichneten Daten in Movescount importiert wurden.
        Auf alle Fälle handelt es sich dabei aber um Daten von Suunto, da geben wir dir vollkommen recht. 😉

        Beste Grüße
        Veit vom aF-Team

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