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Review – Vaude Butterfly Comfort Baby on board – Wandern mit den Kleinsten


 
02.07.09
 

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In Sachen Bergen und Wandern macht einem ein Baby erstmal einen Strich durch die Rechnung. Wenn es dann aber selbständig sitzt, kann es wieder losgehen. Idealerweise mit einer geeigneten Kraxe damit der Trip für Eltern und Baby nicht zum Debakel wird. Für airFreshing haben wir auf 2 kleinen Touren den Vaude Butterfly Comfort getestet.
Irgendwie war uns schon immer klar, dass die Kraxe von einem Rucksackhersteller sein muss. Immerhin ist ja so eine Kraxe auch nix groß anderes als ein Rucksack. Mit ein paar nützlichen Zusatzfeatures eben. Also Baby und Kraxe rein ins Auto und ab geht’s Richtung Münchner Hausberge.


Das Ziel für den ersten Testeinsatz ist der Heimgarten. Das Wetter ist durchwachsen und wir sind froh, dass neben dem Sonnenschutz auch ein Regenschutz mit an Bord ist. Die ersten Einstellungen gehen intuitiv und flott von der Hand. Das Baby scheint erfreut und wir laufen erstmal los. Papa kommt schnell ordentlich ins schwitzen was aber eher an mangelnder Kondition als an dem Gewicht der Kraxe liegt. Der Tragekomfort ist super und der Hüftgurt entlastet die Schultern vorbildlich. Nach ca. 1 Stunde wird es Zeit für eine erste Pause. Die Kraxe hat einen Standbügel und so lässt sie sich inklusive Baby sicher und stabil hinstellen. Ganz in Ruhe kann man dann die Gurte lösen um den kleinen Passagier zu „befreien“.
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Zu unserer Überraschung entdecken wir auch noch eine Wickelunterlage in den Tiefen des Gepäckfachs. Ach ja, das Gepäckfach. Für eine Person inkl. das übliche Equipment für das Baby (Essen, Windeln etc.) dürfte es reichen. Wenn man zu zweit unterwegs ist, braucht man allerdings noch einen weiteren Rucksack. Ein heraufziehendes Unwetter lässt uns noch vor dem Gipfel umkehren. Auf dem Weg nach unten schläft das Baby ein und hängt ziemlich schief in der Kraxe. Ich versuche mich nochmal an den Einstellmöglichkeiten und es gelingt mir schnell die Sitzposition so zu verändern, dass das Baby wesentlich besser gestützt wird. Einzig der Kopf fällt nach wie vor auf die Seite. Wir überlegen ob man hier noch eine weitere Fixierungsmöglichkeit anbringen könnte. Kann man?
Auch der zweite Einsatz am Breitenstein verläuft problemlos. Das Baby fühlt sich in der Kraxe sehr wohl, gluckst und spielt die ganze Zeit. Vom Regen bleiben wir auch diesmal verschont, so dass der Regenschutz nicht zum Einsatz kommt.
Unser Fazit nach den 2 Touren fällt sehr positiv aus. Wir haben zwar keine Konkurrenzmodelle getestet waren aber mit dem Butterfly Comfort sehr zufrieden. Vor allem die wieder gewonnene Freiheit in Sachen Berge ist einfach unbezahlbar!
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Details:

  • geräumiges Bodenfach – höhenverstellbare Torsostütze
  • eingriffsicheres Standfußgelenk
  • verstellbare Kopfstütze mit Überzug
  • Anschnallgurte von außen zugänglich
  • Griffe an Front- u. Rückseite (Griff auf Rückseite fungiert als Kopfschutz)
  • Fußstützen
  • Wickelmatte
  • Sonnen- und Regendach
  • Gewicht: 4000 g
  • Volumen: 20 L

[Danke an Hari]

Ein Kommentar zu
Review – Vaude Butterfly Comfort: Baby on board – Wandern mit den Kleinsten

  1. Mac kommentierte:

    Antwort von Vaude zur Kopfstütze:
    „Es gibt im Zubehör der Kindertragen zwei verschiedene, weich gepolsterte Zusatz-Kopfstützen. Eine zum Aufblasen und eine, die man vorne oder hinten an der Trage befestigen kann, jenachdem in welcher Richtung das Kleine schläft. Diese Teile sind allerdings nicht im Lieferumfang enthalten, können aber nachgerüstet werden.“

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