Testbericht – GORE BIKE WEAR® / 30th OXYGEN Kollektion 2016 Kongeniale Windstopper-Kollektion mit bequemer Sitzpolsterlösung für Rennradfahrer


 
11.05.16
 

Unter dem neuen Motto: „INTO THE ELEMENTS“ präsentierte GORE BIKE WEAR® bereits auf der Eurobike 2015 zwei neue Highlights für die Rennradzunft und die Bikesaison 2016. Eine Hommage an die im Jahr 1985 entwickelte GIRO-Jacke – der ersten wasserdichten und zugleich atmungsaktiven GORE-TEX® Fahrradjacke. Dieser Pioniergedanke ist auch drei Jahrzehnte später noch immer vorhanden und bringt innovative Produkte wie ein neues Sitzpolster hervor, das die Männlichkeit selbst bei langen Ausfahrten mit dem Rennrad nicht einschränken soll.

Und weil selbst echte Kerle bei Wind und Wetter schnell einmal aus Zucker sind, hat der Bikespezialist auch noch eine ultraleichte Windjacke mit ins Programm genommen. In Kombination mit der Bibtight und dem Jersey aus der überarbeiteten 30th OXYGEN WINDSTOPPER® Kollektion bleibt bei echten Fans mit Sicherheit kein Auge trocken. Wir durften die Rennrad-Kombi bei einem exklusiven Testevent auf Mallorca von Serpentine zu Serpentine probesitzen und den Profis des Rose MTB-Teams ab und Windschatten spenden.

Innovative Sitzpolsterlösung für Bibtights

Als absolutes Highlight für die Rennradsaison 2016 präsentiert GORE BIKE WEAR® eine innovative Sitzpolster-Lösung, die ab sofort in allen Rennrad-Trägerhosen der Linien XENON, OXYGEN und POWER integriert wird. Durch eine patentierte Schnittführung im vorderen Bereich des Sitzpolsters ergibt sich eine Cup-Form, welche dem Mann im Schritt ausreichend Platz bietet und genau an den richtigen Stellen den Druck reduzieren soll. Darüber hinaus ist das neue Sitzpolster im vorderen Bereich dank des Windstopper-Materials komplett winddicht und schützt den empfindlichen Schritt vor unangenehmen Abfahrtswind. Zugleich sorgt die hohe Atmungsaktivität für einen perfekten Feuchtigkeitstransport nach außen und somit für einen optimierten Tragekomfort bei sommerlichen Temperaturen. Selektiv platzierte Materialien, breite Beinabschlüsse ohne Silikonbeschichtungen und eine Tunnelkonstruktion aus Mesh-Material an den Trägern setzen laut dem Spezialisten für Bikebekleidung einen neuen Standard für Trägerhosen.

Testbericht - GORE BIKE WEAR® / 30th OXYGEN Kollektion 2016: WINDSTOPPER® Material schützt gegen unangenehmen Fahrtwind (© GORE BIKE WEAR®)Testbericht - GORE BIKE WEAR® / 30th OXYGEN Kollektion 2016: Das innovative Sitzpolster wurde speziell an die Bedürfnisse von Rennradfahrern angepasst (© GORE BIKE WEAR®)

30th OXYGEN Kollektion – WINDSTOPPER® Soft Shell Jersey & Bibtights Short 2.0

Das innovative Kurzarmtrikot mit selektiv platzierten Materialien soll maximale Atmungsaktivität und höchsten Tragekomfort bieten. Elastische WINDSTOPPER® Einsätze an Schulter, Brust, Bauch und im Nierenbereich bieten zuverlässig Schutz vor Wind und Wetter. Zwei formstabile Taschen an den Seiten sowie die dreigeteilte Rückentasche bieten viel Stauraum für Energieriegel, Kartenmaterial und die obligatorische Notausrüstung. Für die nötige Sicherheit sorgen zudem Reflex-Prints und Logos auf der Vorder- und Rückseite des Trikots. Für einen optimalen Sitz ist der Saum partiell mit Haftgummi ausgestattet, der Stehkragen ergonomisch geformt und verfügt der durchgehende Reißverschluss über einen feststellbaren Zipper. Preis: 139,95 (UVP).

Testbericht - GORE BIKE WEAR® / 30th OXYGEN Kollektion 2016: Das Jersey hält dank Windstopper an ausgewählten Stellen zuverlässig warm. (© Gore BikWear®)airFreshing_2016_Testbericht_Gore_BikeWear_Oxygen_Jersey

Auch die Bibtight 2.0 der Oxygen Linie steht laut Hersteller für maximalen Komfort. Die leichte, elastische Rennrad-Trägerhose bietet dank eines hochfunktionellen Materialmixes aus elastischem WINDSTOPPER® und Mesh-Netz eine optimale Klimaregulierung. Die schlauchartigen Träger sind so konzipiert, dass ein Einschneiden an den Schultern verhindert wird. Gepaart mit den nicht silikonisierten, dafür aber doppelt umgenähten Beinabschlüssen, und einer neuen Sitzpolstergeneration ist für den nötigen Komfort selbst bei langen Strecken gesorgt. Und damit der Fahrer auch bei Dämmerung besser gesehen wird, sind vorne, seitlich und hinten reflektierende Prints und Logos platziert. Preis: 169,95 Euro (UVP).

Das aF-Testurteil: Endlich ist der Mann ein Mann – beim Rennradfahren.

Zugegeben, die uns zur Vefügung gestellte Farbkombi aus Schwarz und Rosa ist selbst für gestandene Rennrad-Fans eher gewöhnungsbedürftig. Was in Italien und Spanien für Entzückungen sorgt, da der Gesamtführende bspw. beim Giro d’Italia ein rosafarbenes Trikot trägt, dürfte in deutschsprachigen Regionen wohl doch eher für Aufsehen sorgen. Nichtsdestotrotz schwangen wir uns in den Sattel bzw. in die Klamotten und fuhren auf Mallorca der Sonne entgegen – allerdings in der Größe M, da die S verhältnismäßig klein ausfällt.

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Die Bibtight passt sich erstaunlich angenehm an die Oberschenkel an, ohne dabei einzuschneiden. Gleiches gilt für die Träger. Die Hosenbeine verrutschen nicht, obwohl auf Silikonprints verzichtet und stattdessen auf einen flexiblen, doppelt umgenähten Bund gesetzt wurde. Das Sitzpolster engt ebenso wenig ein und bietet einen ausgezeichneten Sitzkomfort. Etwas gewöhnungsbedürftig ist allerdings die deutlich tiefer geschnittene Frontpartie, was sich aber spätestens bei der ersten Pinkelpause bezahlt macht. Einmal bedeckt mit dem am Rücken länger geschnittenen Jersey ist vom Bauchfrei-Modus der Trägerhose jedoch nichts mehr zu sehen. Besonders hervorhebenswert ist die ausgezeichnete Klimaregulierung sowohl beim Trikot als auch bei der Bibtight – überschüssige Feuchtigkeit wird schnell abgeleitet und dem Wind dennoch zuverlässig die Stirn geboten, ohne dass man bei rasanten Abfahrten auch nur ansatzweise frösteln muss. Und um das Lob noch abzurunden, bietet das Radtrikot in den leicht zugänglichen Mesh-Taschen ausreichend Platz für eine Vielzahl unterwegs benötigter Utensilien. Das eigentliche Herzstück ist aber das Sitzpolster, dank dem die holde Männlichkeit deutlich besser durchblutet wird, das Sitzen auch auf dem härtesten Sattel noch Spaß macht und die Gene vor eiskalten Fahrtwinden geschützt bleiben. Was will MANN mehr.

Die Vor- und Nachteile im Überblick:

+ Super winddicht und atmungsaktiv
+ Material schneidet nicht ein
+ flexible und körperbetonte Passform
+ hoher Tragekomfort

– fällt verhältnismäßig klein aus

GORE BIKE WEAR® Rescue WS AS Jacke:

Bisher mussten sich Rennradfahrer immer entscheiden: Sollte eine Fahrradjacke leicht sein, mussten sie zumeist auch auf die nötige Funktionalität verzichten. Eine hochfunktionelle Jacke fiel hingegen stets deutlich ins Gewicht. Mit der Rescue WS AS Jacke präsentiert GORE BIKE WEAR® nun eine Lösung, die beides miteinander verbindet. Wie eine gute Versicherung ist die Schutzschicht genau dann da, wenn sie wirklich gebraucht wird und ist ansonsten – als Teil der Notfallausrüstung – kaum wahrnehmbar. Äußerst klein im Packmaß und mit 123 Gramm (bei Größe L) ist die Radjacke äußerst leicht und bietet mit dem integrierten WINDSTOPPER® Active Shell Material eine absolut winddichte, wasserabweisende und dennoch hoch atmungsaktive Barriere. Um Gewicht zu sparen, ist die Jacke mit einem Half-Zip-Reißverschluss ausgestattet, wobei die kleine Brusttasche auch als Packbeutel dient. Die enganliegende Kapuze kann problemlos unter dem Helm getragen werden und bietet die nötige Bewegungsfreiheit. Dank des sportlich schlanken Schnitts und der hervorragenden Eigenschaften als Schutzschicht gegen Wind und Wetter eignet sich die Rescue WS AS Jacket übrigens auch für andere Outdoor-Aktivitäten wie bspw. fürs Trailrunning. Preis: 219,95 Euro (UVP).

airFresinTestbericht - GORE BIKE WEAR® / 30th OXYGEN Kollektion 2016: Die Rescue WS AS Jacke ist klein verpackbar und mehr als nur eine Notjacke (© GORE BIKE WEAR®)g_2016_Testbericht_gore_bikewear_rescvue_Jacket_2

Das aF-Testurteil: Ultraleichte Windjacke mit dem gewissen Plus.

Die ultraleichte Windjacke bietet nicht nur eine hervorragende Schutzschicht gegen den Fahrtwind, sondern sieht auch noch verdammt gut aus. Besonders bemerkenswert ist der hohe Windschutzfaktor, weshalb selbst bei kühleren Temperaturen nicht das große Bibbern anfängt und man nicht zwingend das Trikot wechseln muss. Die Bezeichnung Notfalljacke hört sich im Hinblick auf die vielen guten Eigenschaften wie die reinste Häme für das Rescue WS AS Jacket an. Zuverlässig blockt das WINDSTOPPER® Active Shell Material auf der Frontpartie selbst kältesten Fahrtwind ab und lässt auch kurzen Regenschauern keine Chance. Hinzu kommt eine Atmungsaktivität, die man bei vegleichbaren Jacken lange suchen muss. Einziges Manko ist der halblange und leicht seitlich verlaufende Reissverschluss, wegen dem man beim Überstreifen zum Absteigen gezwungen ist, da sonst ein gefährlicher Schlingerkurs mit anschließendem Abflug vorprogrammiert wäre. Ebenso dürfte der Preis für ein verkniffenes Gesicht sorgen. Doch auch das lässt sich verschmerzen, wenn man an das umso größere Einsatzgebiet denkt. Denn als “Notjacke” klein verpackt ist die Rescue WS AS auch beim Joggen, Wandern oder Mountainbiken immer griffbereit.

Testbericht - GORE BIKE WEAR® / 30th OXYGEN Kollektion 2016: Mit der Rescue WS AS Jacke hat der Rennradfahrer immer alles dabei (© GORE BIKE WEAR®)

Die Vor- und Nachteile im Überblick:

+ Super winddicht und atmungsaktiv
+ Sportlich schlanker Schnitt
+ geringes Packmaß
+ ultraleichtes Gewicht

– recht teurer Anschaffungspreis

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