Testbericht – Tourenhosen 2017 Part II Alpine Beinkleider für Mädels – von Marmot, Salewa, Salomon, Mammut und Eider


 
05.03.17
 

Von wegen „das ist mir Jacke wie Hose“: Wie die obligatorische Hardshell übernimmt am Berg auch die Tourenhose eine wichtige Funktion für das ungetrübte Gipfelerlebnis. Sie muss das Auskühlen verhindern und sollte gleichzeitig atmungsaktiv sein. Bei technisch anspruchsvolleren Unternehmungen schützt sie zudem vor schroffem Felskontakt sowie vor scharfen Skikanten bzw. Steigeisen. Dabei darf sie auf keinen Fall die Bewegungsfreiheit einschränken und sollte im Idealfall auch noch schnell trocknen. Ganz schön viele Aufgaben, die das funktionale Beinkleid zu bewältigen hat. Und wie immer ist die Auswahl auf dem Markt riesengroß. Nachdem wir euch vor kurzem bereits einige Hochtourenhosen für Männer vorgestellt haben, sind jetzt die Damen der Schöpfung an der Reihe. Wir haben für euch fünf Modelle der Marken Eider, Mammut, Marmot, Salewa und Salomon getestet, die durch unterschiedliche Eigenschaften zu überzeugen wissen.

Marmot Women’s Pingora Pant – vielseitige Softshellhose mit robusten Materialverstärkungen

Die Pingora Pant ist eine Tourenhose, die laut Marmot ein wahres Multitalent für die Berge sein soll – sei es bei ausgedehnten Kletterrouten oder beim Wandern und Bergsteigen. Die Hose überzeugt mit einem durchdachten Materialmix aus Schoeller Softshell und Marmot M3 Softshell an den besonders stark beanspruchten Stellen. Durch die Verstärkungen an Gesäß, Knie und Knöcheln sind diese Bereiche besonders abriebfest. Die Pingora Pant ist dank Imprägnierung wind- und wasserabweisend, aber gleichzeitig sehr atmungsaktiv und eignet sich somit laut Hersteller ideal für anstrengende Touren. Der elastische Bund, die vorgeformten Knie und der Zwickeleinsatz im Schritt sorgen zudem dafür, dass die Trägerin voll beweglich bleibt und der Tragekomfort der Tourenhose noch zusätzlich erhöht wird. Die Beinenden können über einen Reißverschluss erweitert und über einen Kordelzug zusammengezogen werden. Geschickt platzierte Taschen mit Reißverschluss und die Gürtelschlaufen machen die Ausstattung der Softshellhose komplett.

Das af-Testurteil von Vroni:

Die Pingora Pant hätte theoretisch das Zeug dazu, eine meiner Lieblingshosen zu werden. Die Verarbeitung ist top, der Tragekomfort hoch und an der Atmungsaktivität gibt es nichts auszusetzen. Der Stoff fühlt sich sehr angenehm auf der Haut an. Zudem ist er sehr elastisch und bietet somit optimale Bewegungsfreiheit. An den entscheidenden Stellen sorgt der durchdachte Materialmix für zusätzlichen Schutz und Abriebfestigkeit, wodurch die Lebensdauer der Hose enorm erhöht wird. Felskontakt braucht man mit der Pingora Pant also definitiv nicht zu scheuen. Auch das Design finde ich persönlich ansprechend und der dunkel abgesetzte Bereich am Gesäß ist durchaus schmeichelnd. Leider gibt es jedoch ein großes Aber: Die Pingora Pant ist mir viel zu kurz. Ich bin 1,71m und habe nicht sonderlich lange Beine. Dennoch ist mir die Hose in Größe 8 – was einer M entspricht – einfach nicht lang genug. An sich würde sie rundum gut passen, lediglich an den Beinen ist Hochwasseralarm angesagt. Wirklich schade also, da sonst alles passt, die Pingora Pant aber leider nicht in verschiedenen Längen angeboten wird.

+ sehr atmungsaktiv, elastisch und leicht
+ durchdachter Materialmix mit Verstärkungen an den kritischen Stellen
+ sehr gut verarbeitet
+ lockerer Schnitt mit viel Bewegungsfreiheit

– leider sehr kurz geschnitten
– Farbkombi ist Geschmacksache und nicht gerade „kombinierfreundlich“

Die Details:
Besonderheiten:
Materialverstärkungen an Knien und Gesäß, vorgeformte Knie, Zwickeleinsatz im Schritt, Knöchel-RVs, Gürtelschlaufen, elastischer Bund
Material: Schoeller Soft-Shell (73% Polyamid, 22% Polyester, 5% Elasthan), Marmot M3 Softshell (53% Polyamid, 36% Polyester, 12% Elasthan)
Einsatzbereich: Klettern Klettersteig, Wandern, Trekking, alpine Hochtouren bei milderen Temperaturen
Farben: Blau, Schwarz
Größe: 2 – 14
Gewicht: 292 g (Größe 8 / M)
Preis: 180.- Euro (UVP)

Eider Swift Motion WDS Pant – schmale Tourenhose mit GORE Windstopper

Wie der Name bereits vermuten lässt, wurde die Eider Swift Motion Pant entworfen, um bei sportlichen Aktivitäten mit schnellen Bewegungen einen hohen Tragekomfort zu gewährleisten. Zum Einsatz kommt eine Mischung aus zwei leichten, atmungsaktiven und sehr elastischen Windstopper Materialien aus dem Hause GORE mit einer Wassersäule von 1.000 mm. Zum Schutz vor Regen ist die Hose zudem mit einer wasserabweisenden Imprägnierung behandelt. Der Schnitt der Swift Motion Pant ist schlank und sportlich. Die Innenseiten im unteren Beinbereich sind verstärkt. Die Beinenden wiederum sind mit einem elastischen Gummiband ausgestattet und können in der Weite reguliert werden. An der Außenseite ist ein etwa 20 cm langer Reißverschluss angebracht, über den das Hosenbein ein Stück geöffnet werden kann. Der Hosenbund ist an den Seiten und im hinteren Bereich elastisch. Im Gegensatz zu den meisten Tourenhosen besitzt die Eider Pant keinen Druckknopf zum Schließen, sondern nur einen bis oben durchgehenden Reißverschluss mit einer kleinen Klettverschluss-Lasche. Das Design fällt schlicht aus und Akzente werden durch farblich abgesetzte Flachnähte und Reißverschlüsse gesetzt.

Das af-Testurteil von Vroni:

Die Eider Swift Motion WDS Pant durfte mich auf unserer zweimonatigen Reise durch Neuseeland begleiten. Auch wenn sich das Windstopper Material im ersten Moment etwas seltsam auf der Haut anfühlte – in Down-Under war es Gold wert. Ständig peitschte einem der Wind um die Ohren – gerne auch in Kombination mit heftigen Regenfällen. Die Hose schützt zuverlässig vor Wind, trocknet sehr schnell und ist dennoch hoch atmungsaktiv, wenn sich die Sonne doch einmal spontan dazu entschließen sollte, zurück zu kommen. Dabei ist die Swift Motion sehr elastisch und macht wirklich jede Bewegung mit.

Leider gibt es für mich aber ein paar Kritikpunkte. Die Passform ist nicht zu 100% nach meinem Geschmack und mir liegt die Hose etwas zu eng an – also eher etwas für Mädels mit sehr schlanken Beinen bzw. Oberschenkeln. Laut Produktbeschreibung eignet sich die Swift Motion WDS auch für Skitouren. Wie das funktionieren soll, ist mir allerdings schleierhaft. Die Beine sind dafür meiner Erfahrung nach einfach viel zu eng geschnitten. Zwar kann man den Reißverschluss an den Beinenden öffnen, aber dann „schlackern“ die Teile lose herum. Denn dann ist der RV nicht – wie man es sonst gewohnt ist – mit Stoff hinterlegt, sondern die Hose somit einfach offen. Auch den Druckknopf am Beinsaum über den Skischuhen zu schließen, ist schier ein Ding der Unmöglichkeit. Dafür ist er viel zu eng platziert. Ein weiterer Kritikpunkt ist für mich die teilweise etwas nachlässige Verarbeitung der Hose. Bei meinem Modell lösten sich binnen kürzester Zeit an verschiedenen Stellen einzelne Nähte einfach auf, so u.a. der komplette Hosenstall. Bei einem Preis von 180.- Euro darf so etwas natürlich nicht passieren. Last but not least ist das Außenmaterial etwas empfindlich. Kontakt mit sehr scharfkantigem Fels sollte man also eher vermeiden.

+ absolut winddicht und schnell trocknend
+ hohe Atmungsaktivität
+ sehr elastisch und ermöglicht hohe Bewegungsfreiheit

– sehr schmale Passform
– Nähte sind nicht gut verarbeitet und lösen sich teilweise schnell auf
– Außenmaterial ist recht empfindlich

Die Details:
Besonderheiten:
schlanker Schnitt, halbelastischer Bund an den Seiten und am Rücken, Flachnähte, Verstärkungen am Beinende, RV am Beinabschluss,
Material: 39% Polyamid, 4% Elasthan, 57% Polyester, GORE® WINDSTOPPER® SOFTSHELL LIGHT und GORE® WINDSTOPPER® SOFTSHELL 2WAY
Einsatzbereich: Trekking, Wandern, alpine Hochtouren
Farben: Schwarz, Pink
Größe: 36-48
Gewicht: 306 g (Größe 38)
Preis: 179,95 Euro (UVP)

Salomon Wayfarer Mountain Pant – atmungsaktives Beinkleid mit hohem Stretchanteil

Das alpine Pendant zur normalen Wayfarer Wanderhose besteht aus einem robusten Material, das wind- und wasserabweisende Eigenschaften mitbringt und dadurch vor leichten Wetterkapriolen schützen soll. An den besonders beanspruchten Stellen – Po, Knie und Beinenden – ist die Wayfarer Mountain Pant nochmals verstärkt. Das Material ist elastisch und bietet in Kombination mit dem Zwickel im Schritt sowie den vorgeformten Knien viel Bewegungsfreiheit, damit man sich auch in schwierigem Terrain gut bewegen kann. Für einen perfekten Sitz soll der elastische und weich gefütterte Hüftbund mit integriertem Gürtel sorgen. Am Beinabschluss ist zudem ein Reißverschluss angebracht, der dabei helfen soll, die Hose besser an- und ausziehen zu können und eine genaue Anpassung an die Wanderschuhe zu ermöglichen. Die Hose ist mit zwei Seiten- und einer Gesäßtasche ausgestattet. Last but not least verdient Erwähnung, dass die Wayfarer Mountain Pant bluesign® zertifiziert ist.

Das af-Testurteil von Vroni:

Mit der Salomon Wayfarer Mountain Pant kann man auf den ersten Blick eigentlich nicht viel falsch machen. Sie besitzt alle Eigenschaften, die eine gute Tourenhose mitbringen sollte. Hierzu zählen eine robuste aber dennoch flexible Außenschicht sowie Materialverstärkungen und der obligatorische Kantenschutz. Der Preis von 130.- Euro ist dabei absolut fair und fast schon ein Schnäppchen im Vergleich mit anderen Modellen. Die gute Nachricht: Die Wayfarer Mountain Pant überzeugt auch auf den zweiten Blick bzw. beim Einsatz im Gelände. Sie besitzt eine tolle Passform, überzeugt durch ihren hohen Tragekomfort und ist hochwertig verarbeitet. Die Verstärkungen an Gesäß und Knien sind gut durchdacht und erhöhen die Robustheit der Hose noch zusätzlich. Beim Kantenschutz wurde noch einmal eine Schippe drauf gepackt, um das Material noch widerstandsfähiger zu machen bzw. vor den gefürchteten Cuts durch Steigeisen zu schützen. Einzig die Erweiterung am Beinende könnte etwas großzügiger ausfallen. Denn um die Hose über die Skischuhe zu ziehen, muss man schon arg daran zerren. Das ist aber nur ein kleiner Kritikpunkt und die Wayfarer Mountain Pant ist aus meiner Sicht dennoch eine wirklich gelungene Hose für technischere Hikes und alpine Touren. Dank ihres fairen Preises dürfte sie gerade für Einsteiger durchaus attraktiv sein.

+ durchdachter Allrounder mit hochwertiger Verarbeitung
+ sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis
+ atmungsaktiv und sehr flexibel
+ sehr gute Passform

– Beinenden sind etwas eng geraten

Die Details:
Besonderheiten:
Verstärkungen am Gesäß, Knie und Beinabschluss, RV am Beinende, integrierter Gürtel, bluesign® zertifiziert
Material: Double Wave Stretch, 92% Polyamid, 8% Elasthan
Einsatzbereich: Wandern, Trekking, Klettern, alpine Hochtouren ganzjährig
Farben: Schwarz, Dunkelblau, Grau-Weiß
Größe: 32 – 44
Gewicht: 369 g
Preis: 129,95 Euro (UVP)

Mammut Base Jump Advanced SO – wärmere Tourenhose mit intelligentem Materialmix

„Die Base Jump Advanced SO Pants Women eignet sich besonders für sportliche Skitourengängerinnen, die ihre Freizeit mit Gipfelsammeln zubringen“ – so die Produktbeschreibung von Mammut. Dank einem durchdachten Materialmix soll die Hose den perfekten Klimahaushalt ermöglichen: An den Knien und am Gesäß verspricht das dreilagige Softshellmaterial SOFTtech vor Wind und Nässe zu schützen, während an den übrigen Stellen flexibles Schoeller Stretchmaterial für hohe Atmungsaktivität, Feuchtigkeitsmanagement und Komfort sorgen soll. Das Außenmaterial ist robust und abriebfest, das Innenmaterial hingegen weich und warm. Darüber hinaus besitzt die Base Jump Advanced SO Pant einen Kantenschutz aus widerstandsfähigem Cordura-Material. Zur Weitenregulierung verfügt die Hose über eine Bundkordel an der Innenseite. Der Beinabschluss kann über einen seitlichen RV erweitert werden. Zum Verstauen der Habseligkeiten oder zum Wärmen der kalten Hände besitzt die Base Jump Advanced SO Pant zwei Seitentaschen mit Reißverschluss sowie eine Beintasche.

Das af-Testurteil von Vroni:

Die Base Jump Advanced SO Pants ist mit Abstand die wärmste Hose im Test und eignet sich vor allem für Skitouren oder winterliche Hochtouren. Sie punktet durch einen hervorragenden Tragekomfort und maximale Bewegungsfreiheit.. Die Außenschicht ist recht genügsam und man muss mit der Base Jump Advanced SO Pant nicht allzu vorsichtig umgehen. Bei Felskontakt ist sie aber sicherlich anfälliger als beispielsweise die Salomon Wayfarer Mountain Pant oder die Salewa Grivola. Der Schnitt fällt recht locker und leger aus. Bei der Wahl der Größe sollte man aber mit Bedacht vorgehen. Sobald die Hose beim schweißtreibenden Anstieg Feuchtigkeit annimmt, leiert sie – wie eigentlich fast jede Softshellhose – etwas aus und rutscht dann schnell nach unten. Also nicht zu groß kaufen! Was mir persönlich fehlt, sind seitliche Belüftungsschlitze. Mir wird generell eher schnell warm, sobald ich in Bewegung bin, und die Wärmeleistung der Base Jump SO ist wirklich nicht zu unterschätzen.

+ hoher Tragekomfort und viel Bewegungsfreiheit
+ hält warm und ist gleichzeitig atmungsaktiv
+ legerer Schnitt

– fehlende Seitenventilation
– leiert im feuchten Zustand schnell aus

Die Details:
Besonderheiten:
Bundkordel an der Innenseite zur Weitenregulierung, Bund mit Antirutschband aus Silikon, Kantenschutz aus Cordura-Material
Material: Hauptmaterial: schoeller®-ecorepel, UV30+ (Elasthan 9 %, Polyamid 91 %) und SOFtech™ 3-Layer (Elasthan 6 %, Polyester 72 %, Polyurethan 22 %; Membran aus 100 % Polyurethan); Futter aus 100 % Polyester
Einsatzbereich: Wandern & Trekking bei kalten Bedingungen, Skitour, alpine Hochtouren
Farben: Graphite
Größe: 32 – 46
Gewicht: 385 g
Preis: 180.- Euro (UVP)

Salewa Grivola / Ortles DST Pant – der elastische Allrounder für verschiedenste Einsatzgebiete

Die körpernah geschnittene Grivola DST Pant ist aus leistungsstarkem Durastretch Bambooskin Außenmaterial gefertigt und für den Einsatz bei alpinen Touren konzipiert – mit und/oder ohne Schnee. Die Hose ist laut Salewa wasser- und windabweisend, bietet einen UV-Schutz von UPF 50+, ist atmungsaktiv, schnelltrocknend und pflegeleicht. Das 4-Wege-Stretch Material soll in Kombination mit dem Zwickeleinsatz ein Maximum an Bewegungsfreiheit schaffen. Der Bund ist über seitliche Klettverschlüsse in der Weite regulierbar. Das Hosenbein kann über einen Reißverschluss erweitert werden, sodass die Grivola selbst über breite Skischuhe gezogen werden kann. Besonders wichtig für den Einsatz auf alpinen Hochtouren: Die Grivola ist mit einem großzügigen Kanten- und Steigeisenschutz an den Beinabschlüssen aus Anticut Kevlar Light ausgestattet. Haken am Saum zur Befestigung an den Schuhen und Innenschlaufen zur Fixierung von Skischuhschlaufen runden das Gesamtkonzept ab.

Die Grivola DST kam bereits in der Saison 2015/16 auf den Markt. Mittlerweile gibt es einen Nachfolger, die Ortles Durastretch. Die Produktbeschreibungen auf der Salewa Webseite sind beim Damenmodell mehr oder weniger komplett identisch und auch optisch konnten wir keinen Unterschied erkennen. Daher hat es die Grivola DST – auch wenn sie nicht mehr die neueste ist – trotzdem in unseren Test geschafft.

Das af-Testurteil von Vroni:

Die Salewa Grivola DST ist seit mittlerweile gut 1,5 Jahren mein treuer Begleiter auf Hoch- und Skitouren und ich bin immer noch genauso glücklich mit ihr wie am ersten Tag. Ich schreibe bewusst „glücklich“ und nicht nur zufrieden. Denn für mich gibt es an der Grivola absolut nichts auszusetzen. Die Salewa Hose macht jede Bewegung mit und dank der robusten Außenschicht muss man auch den Felskontakt nicht scheuen. Die Grivola DST überzeugt durch sehr gute Atmungsaktivität, hohen Tragekomfort und durchdachte Details wie einem wirklich robusten Steigeisenschutz und Haken am Saum zur Befestigung an den Schuhen. Der schmale und enganliegende Schnitt sowie das Farbdesign mögen sicherlich Geschmacksache sein. Aber mir passt die 38 bei einer Körpergröße von 1,71 einfach perfekt und das auffällige Blau-Türkis ist am Berg durchaus mal etwas anderes – wenn auch etwas schwieriger mit anderen Farben zu kombinieren. Für mich der perfekte Alleskönner bei anspruchsvolleren Touren – sei es nun im Winter als auch im Sommer.

+ Allrounder, der fast keine Wünsche offen lässt
+ sehr gute Passform und hoher Tragekomfort
+ hochatmungsaktiv und trotzdem winddicht
+ maximale Bewegungsfreiheit
+ durchdachte Details
+ hochwertig verarbeitet

– keine Ventilations-RV -> wäre ein nettes Extra

Die Details:
Besonderheiten:
Kanten und Steigeisenschutz aus Kevlar, UV Schutz 50+, RV am Beinabschluss, Bund mit Klett zur Weitenregulierung, bluesign® zertifiziert
Material: Durastretch Bambooskin 64% Polyamid, 25% Polyester, 11% Elasthan
Einsatzbereich: Wandern, Trekking, Klettern, Hochtour ganzjährig, Skitour
Farben: Türkis-Blau, Dunkelblau (Nachfolger-Modell Ortles)
Größe: 32 – 46
Gewicht: 416 g (Größe 38)
Preis: 179,90 Euro (UVP)

Ein Kommentar zu
Testbericht – Tourenhosen 2017 Part II: Alpine Beinkleider für Mädels – von Marmot, Salewa, Salomon, Mammut und Eider

  1. Pingback: Testbericht - alpine (Hoch-)Tourenhosen 2017 | airFreshing.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bilder